Monatsarchiv für Februar 2009

Augmented Reality: Den Mauerfall per Handy live erleben

Eine neue Entwicklung des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenerarbeitung ermöglicht es, das antike Olympia, altertümliche Stätten oder den deutschen Mauerfall live zu erleben. Dazu braucht es ein mobiles Endgerät, die neue Augmented Reality-Technologie des Fraunhofer IDG und den Mut, sich in die Vergangenheit zurück versetzen zu lassen.

„Auf der Basis moderner internetfähiger Handys können wir jetzt Geschichte live erleben“, erklärt Michael Zöllner vom Fraunhofer IGD in Darmstadt. Die Software wird dazu auf einem handelsüblichen iPhone oder einem Ultra Mobile PC (UMPC) aufgespielt. Dessen Kamera dient als Medium, um in die Vergangenheit zu gelangen. Das im Display angezeigte Bild einer gerade betrachteten Sehenswürdigkeit wird nahtlos mit historischen Fotografien und Erläuterungen überblendet. Diese erweiterten Realitäten zeigen die Entwicklung der kulturellen Stätte. Die AR-Technologie ermittelt hierfür die Position und Blickrichtung des Nutzers per Computer Vision.

„Schon bald könnten Touristen mit AR ihren persönlichen Historienführer dabei haben, der ihnen Geschichte durch überlagertes, historisches Bildmaterial veranschaulicht“, sagt Zöllner. Bleibt zu hoffen, dass der mobile Zeitreisende dabei die Realität nicht aus den Augen verliert.

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Tanja Kiellisch

geschrieben von Tanja Kiellisch am 27. Februar 2009 in der Rubrik Szene

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Suchmaschinen: Werbung auf Google News

Neben der normalen Suche blendet der Suchmaschinenbetreiber Google nun auch auf den Ergebnisseiten von Google News Textanzeigen ein, zunächst aber nur in den USA (heise online berichtet). Die Werbeeinahmen teilt Google nicht mit den Medienhäusern, deren Inhalte von der News-Suche erfasst werden. Kritische Reaktionen der Verlage sind deshalb zu erwarten. Die meisten Zeitungsverlage betrachten den Dienst mit zwiespältigen Gefühlen: Google bedient sich nach Belieben an den Nachrichtenseiten, ohne um Erlaubnis zu fragen.

Einen Verstoß gegen das deutsche oder US-amerikanische Urheberrecht stellt Google News nicht dar, denn es werden nur die ersten Zeilen der Artikel kopiert. Nun aber verdient Google an diesen fremden Inhalten und drängt mehr zu den gleichen Werbetöpfen wie die Verlage. Während Google versucht mit Hilfe der Textanzeigen die Einnahmen zu steigern, werden weniger rentable Geschäfte aus dem Verkehr gezogen. Eine Funktion von AdWords, mit der Werbeanzeigen für WAP-Seiten aufbereitet werden können, wird am 30. März eingestellt. Eine Woche später nimmt Google ein weiteres Nischenprodukt, die Social-Bookmarking-Plattform Shared Stuff, aus dem Netz.
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Matthias Steinforth

geschrieben von Matthias Steinforth am 27. Februar 2009 in der Rubrik Szene

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E-Commerce: Videos bewegen die Käufer

71% aller deutschen Internetnutzer schauten 2008 Videos im Internet – Tendenz steigend. Dies berichtet E-Commerce-Center-Handel basierend auf einer Studie der Strategieberatung Goldmedia. Trailer, Produkt- und Musikvideos gehören mittlerweile zu den Standard-Tools vieler Internetseiten und werden zu immer wichtigeren Blickfängern. Durch den Einsatz von Videos in Online-Shops und Internetportalen ergeben sich enorme Wachstumspotenziale im deutschen E-Commerce. Die Konsumenten verfügen gesteigert über Breitbandzugänge und entwickeln ein hohes Interesse an bewegten Bildern. Eine Integration von Produktvideos in Shops kann also für eine erhöhte Aufmerksamkeit und stärkere Kauflust sorgen.

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Der moderne Konsument informiert sich gerne multimedial. Natürlich erwartet e seriöse Produktbeschreibungen, aussagekräftige Bilder und solide Kaufbedingungen. Doch das Einkaufen im Internet soll ein Erlebnis sein. Produktvideos animieren die Interessenten, sich stärker und intensiver mit der dargestellten Ware zu beschäftigen. Das Erlebnis steigt, das Verständnis wächst, und der Wille zum Kauf wird von vielseitigen Informationen gefestigt. Daraus resultieren eine Verbesserung der Kundenbindung, die Steigerung der Service-Qualität, eine Erhöhung der Conversion Rate und eine Quotensenkung der Retouren. Zudem können sinnvolle Platzierungen der Videos die Besucherzahlen erhöhen und ein hilfreiches Werkzeug bei der Neukundenakquise sein.

Auch im Bereich Mobilfunk wird sich einiges tun: Im Jahr 2012 werden geschätzt schon mehr als 60 Prozent der Mobiltelefone in Deutschland über UMTS und damit über einen schnelleren Online-Zugang verfügen. Videos können dann problemlos über Handy abgerufen werden.

Tanja Kiellisch

geschrieben von Tanja Kiellisch am 27. Februar 2009 in der Rubrik Kompetenzen, Szene

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CoreMedia: CMS und soziale Netzwerke gehen Verbindung ein

CoreMedia, internationaler Anbieter von people-centric Content Management Software, verbindet ab sofort CoreMedia CMS über den „Social Application Connector“ mit sozialen Netzwerken wie Facebook, studiVZ, MySpace oder Xing. Mit dem CoreMedia Social Application Connector wird das CoreMedia CMS direkt mit verschiedenen sozialen Netzwerken verknüpft. Unternehmen können das CoreMedia CMS nicht nur für ihre Inhalte im Web und den mobilen Kanal, sondern auch für soziale Netzwerke nutzen.

Um beides zu steigern, ist es möglich, für jeden Nutzer die Inhalte dynamisch auf Grundlage von seinem Profil, sozialen Interaktionen und dem kollektiven Feedback auszuwählen und zu priorisieren. Damit stärken Unternehmen den direkten Austausch mit Nutzern und das kommt insbesondere der Kundenbindung zugute. Die sozialen Netzwerke werden genau wie im Web und beim mobilen Kanal direkt aus dem CMS, also aus einer Quelle, beliefert. Damit müssen Online-Redakteure ihre gewohnte Arbeitsumgebung nicht verlassen.

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Matthias Steinforth

geschrieben von Matthias Steinforth am 26. Februar 2009 in der Rubrik Produkte

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OSLO: Im Netz der mobilen sozialen Gemeinschaften

Wer kennt aka-aki, Beysio, Buddycloud, Locle, Mobiluck, Moximity, Nulaz, Palringo, Rummble, Service2Media, Skout, Tooio, WAYN? Nein, es handelt sich weder um seltene Krankheiten, noch um neue Bands aus einem Superstar-Casting. Richtig, es stellen sich Innovationen aus dem Internet-Business vor. Sie lesen die Namen sozialer Netzwerke, die teilweise zwar noch nicht in Deutschland tätig oder bekannt sind, es aber vorhaben. Zwar ist die mobile Vernetzung von Menschen in Deutschland noch nicht weit fortgeschritten, doch die Anzeichen sprechen für ein hohes Interesse an einem sozialen Netzwerk, das mobil immer und überall aufgerufen und gepflegt werden kann.

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Die oben genannten 13 Anbieter haben sich zusammengeschlossen, um ihre Netzwerke untereinander zu öffnen, berichtet heise mobil. Die Mitglieder der Allianz mit dem Namen OSLO (Open Sharing of Location-based Objects) wollen untereinander freigegebene Profilinformationen, Textnachrichten sowie die Information austauschen, wie weit ein Nutzer einer der teilnehmenden Dienste von einem anderen Nutzer entfernt ist. Andere Betreiber von Online-Communities sind herzlich eingeladen, sich an der Gemeinschaft zu beteiligen.

Tanja Kiellisch

geschrieben von Tanja Kiellisch am 26. Februar 2009 in der Rubrik Szene

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