Location Based Services: Was sie können und wozu sie gut sind
Sie haben den Begriff bestimmt schon mindestens einmal gehört: Location Based Services. Normalerweise begegnet Ihnen der Ausdruck im Zusammenhang mit dem mobilen Internet oder mit dem iPhone. Das ist doch irgend so was Technisches? Wozu brauche ich das? Muss ich das jetzt in mein Marketing mit einbeziehen? Und überhaupt: Ist das mobile Internet denn jetzt wirklich Thema?
Location Based Services werden zumindest immer populärer. Was genau ist das eigentlich? LBS bedeutet, dass Sie, sofern Sie ein Handy besitzen, per GPS oder UMTS geortet werden können und mobile Services in Anspruch nehmen können. Ihr Handy sendet permanent Signale darüber aus, wo sie sich aufhalten. Ein Beispiel: Haben Sie die Applikation Google Latitude auf Ihrem Handy geladen, können Sie und Ihre Freunde sich permanent informieren, wo sie sich gerade aufhalten. Die Position von Ihnen allen ist auf einer kleinen Landkarte dargestellt. Wozu das gut ist? Sie können sich schnell orientieren, wer gerade in der Nähe ist und Lust hat, mit Ihnen einen Kaffee zu trinken. Sie können kontrollieren, ob Ihre Partnerin oder Ihr Partner jeden Mittwochabend wirklich ins Fitnessstudio geht. Sie sind mobil im Web 2.0.

Location Based Services helfen Ihnen auch, Marketingaktionen direkt an den Mann oder an die Frau zu bringen. Burger King hat sich beispielsweise einmal überlegt, allen Passanten, die sich an ihrem neu eröffneten Fast-Food-Restaurant vorbei bewegt haben, per Bluetooth einen Gutschein für vergünstigte Burger auf das Handy zu senden. Eine Touristikzentrale in Berlin kann ihren Besuchern auf Wunsch Informationen zu allen Sehenswürdigkeiten in der direkten Umgebung mobil mitteilen. Oder denken Sie an ein Konzert: Sie können allen Besuchern Informationen zu der Band und weiteren Konzerten zu schicken – einfach per Handy. Das funktioniert auch auf Ausstellungen, in Museen oder in Einkaufspassagen. Wo sie wollen.
Es gibt zahlreiche neue Möglichkeiten, die sich durch die immer bessere technologische Entwicklung des mobilen Internet ergeben, um Menschen zu erreichen und – im wahrsten Sinne des Wortes – zu bewegen. Dabei sollte man allerdings beachten, die mobile Bevölkerung nicht unaufgefordert anzusprechen, da sich schnell Probleme im Datenschutz ergeben können. Generell sollten die Adressaten vorab informiert werden, eine Einwilligung zu der Aktion zu geben, oder sich im besten Falle selbst für die Services anmelden.
Das Feld ist weit, deshalb empfehle ich Ihnen hier noch ein wenig Lektüre: Advertising Age hat einen sehr verständlichen Artikel zum Thema veröffentlicht: „How Marketers Can Use Location-Based Devices“. Unsere aktuelle Studie „Mobiles Internet“ erklärt Ihnen alle Begriffe, die derzeit im Zusammenhang mit dem mobilen Internet verwendet werden. Seien Sie neugierig!
geschrieben von Tanja Kiellisch am 1. April 2009 in der Rubrik Kompetenzen
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.












