Monatsarchiv für Juni 2009

Was ist eigentlich: Twitter Teil 1

Twittern. Follower. Tweet. Diese Worte sind Ihnen in den letzen Monaten nicht nur einmal begegnet. Oftmals wurden Artikel, die diese Worte beinhalteten, mit dem Bild eines blauen Vogels untermalt. Nachdem Sie recherchiert haben, was Twitter eigentlich ist und sich gleichzeitig mit dem Thema Micro-Blogging auseinandergesetzt haben, haben Sie nun das Gefühl ungefähr zu wissen, was für eine Art von Online-Dienst sich in die virtuelle Gemeinde eingeschlichen hat.

Nun interessieren Sie sich beruflich für die Bedeutung von Twitter bei Ihrer täglichen Arbeit und erkundigen sich privat, wer alles durch die Welt hinaus zwitschert. Aber so richtig einschätzen können Sie die Situation nicht. Muss ich twittern? Was soll ich twittern? Wer will mir followen? Lande ich auf dem Web 1.0-Abstellgleis, wenn ich diesen Trend ignoriere? Ich erkläre Ihnen im Folgenden, welche harten Fakten Sie kennen sollten und warum Sie sich mit dem Dienst beschäftigen müssen.

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Ein paar Fakten zum Aufwärmen und für das rationale Gemüt. Im Februar 2009 nutzen in Deutschland 27.000 Menschen den Dienst Twitter aktiv. 11.000 sind als passive Follower festzustellen, 760.000 neugierige Leser verfolgen das Geschehen selektiv und ohne Anmeldung. Zurzeit nutzen rund 43,5 Millionen Deutsche das Internet. Wir sprechen also von rund einem Prozent der Online-Nutzer, die Twitter aktiv nutzen und von rund zwei Prozent, die twitter.com zumindest schon einmal aufgerufen haben. Das hier so oft von einem rasanten Anstieg der Nutzungszahlen gesprochen wird, ist nachvollziehbar, da bis vor kurzem nur eine vage Nutzung zu verzeichnen war. Nachdem das Unternehmen massiv auf sich aufmerksam gemacht hat, stiegen die Nutzungszahlen natürlich auch an. Hauptnutzer sind die 35-49-Jährigen, überwiegend Internetkenner, also jene, die sich vor allem beruflich mit der Materie auseinandersetzen müssen. Fazit: Twitter wird genutzt, muss sich in der Online-Welt aber noch durchsetzen.

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Was müssen Sie bei Twitter kennen und verstehen? Mit Twitter lassen Sie Ihre Nachricht, die nicht mehr als 140 Zeichen haben darf, in die Welt hinaus. Jeder kann Sie lesen. Die Anmeldung erfolgt mit einem selbst gewählten Nutzernamen und gilt zusammen mit einem voran gestellten @-Zeichen als Adresse bei Twitter. Sie Twittern, wenn Sie Ihre Nachricht (Tweet) in das Feld „What are you doing“ eintragen und dann auf Update klicken. Wer Ihnen regelmäßig folgen möchte, der abonniert Ihren Dienst und ist dann Ihr Follower. Links fügen Sie mit Dienst Tinyurl.com und Bilder mit Twitpic.com ein, die Onlineadressen aufgrund des eingeschränkten Textvolumens automatisch verkürzen – und leider auch verschlüsseln. Ihre Leser sehen nicht, wohin der Link führt. Möchten Sie auf einen Tweet reagieren, antworten Sie dem Absender entweder direkt, oder sie verwenden „reply“ und alle können Ihre Meinung lesen. Fazit: Auf Twitter twittern Twitterer Tweets an Ihre Follower.

Weiter geht es mit Teil 2

Tanja Kiellisch

geschrieben von Tanja Kiellisch am 26. Juni 2009 in der Rubrik Kompetenzen, Was ist eigentlich

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Google City Tours: Digitaler Reiseführer

Reiselustige und Entdeckungsfreudige dürfen sich pünktlich zur Urlaubszeit an einem neuen Google-Dienst erfreuen. Mit Google City Tours können interessante Orte und Sehenswürdigkeiten einer Stadt gesucht und als Tour zusammengestellt werden. Dafür müssen Sie nur den Ausgangspunkt eingeben (zum Beispiel Köln, Dom) und der Dienst schlägt Ihnen einen Rundweg zu den Highlights der Umgebung vor. Natürlich können Sie sich über die Museen, Hotels oder Clubs auch per Direktlink auf deren Homepage informieren.

Da Google City Tours zurzeit noch in der Entwicklungsphase steckt, gibt es noch einiges zu verbessern. Zum Beispiel sind kleinere Orte nur wenig oder gar nicht berücksichtigt, teilweise werden wenig wertvolle Tipps vorgeschlagen (einen Nachtclub tagsüber besuchen) und Community-Funktionen (Send-to-a-friend) sind auch noch nicht zu finden. Trotzdem macht es jetzt schon Spaß, Orte zu entdecken und sich so konkret auf die nächste Reise vorzubereiten.

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Matthias Steinforth

geschrieben von Matthias Steinforth am 26. Juni 2009 in der Rubrik Szene

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Layar: Ich sehe was, was Du nicht siehst

Stellen Sie sich vor, Ihr Mobilgerät zeigt Ihnen ein anderes Bild der Wirklichkeit, als Sie es gerade vor Augen haben. Mit Layar kann das in Zukunft möglich werden. Wenn Sie mit der Kamera Ihres Geräts die Umgebung „scannen“ zeigt Ihnen die Applikation, welche spannenden Gebäude, Bars und Restaurants in Ihrer Nähe sind und wie Sie dorthin kommen. Unter layar.eu bietet das niederländische Start-Up sprxmobile eine Applikation aus dem Bereich Augmented Reality an. „The World’s First Augmented Reality Browser“ ist zurzeit nur in Holland und für Geräte mit Android-Betriebssystem, wie zum Beispiel das G1, verfügbar. Sollte die Applikation demnächst auch für das iPhone und in weiteren Ländern abrufbar sein, wird sich der digitale Blick vermutlich schnell bei vielen neugierigen Mobilnutzern schärfen.

Tanja Kiellisch

geschrieben von Tanja Kiellisch am 25. Juni 2009 in der Rubrik Szene

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Lohmar Challenge 2009: kernpunkt auf dem Rad

Die harten Jungs des neu gegründeten kernpunkt Radrennstalls haben sich am vergangenen Wochenende erfolgreich ihrer ersten Prüfung, der Lohmar Challenge 2009, das Radrennen für Jedermann, gestellt. Schon am Samstag absolvierten Cornelius Bolten und ich die Einzelzeitfahrprüfung auf der 17,1 km langen Strecke durch das Wahnbachtal. Als junges Team mit eher schmalem Budget begegneten wir einer hochgerüsteten und kampfeslustigen Konkurrenz. Das spornte an! Wir erreichten mit einer Zeit von 38 Minuten und 8 Sekunden, trotz eher „klassischem“ Renn-Equipment, den 75. Platz .

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Wirklich aufregend wurde es am Sonntag, als wir das Hauptrennen absolvierten. Über 50 Kilometer ging es auf dem anspruchsvollen und selektiven Kurs von Lohmar über Much durch das Bergische Land. Mit dem Startschuss setzte auch starker Regenfall ein, der die Fahrer vor allem in engen Kurven und auf den rasanten Abfahrten vor zusätzliche Herausforderungen stellte. Furchtlos kämpften wir uns nach dem alten Motto von Udo Bölts „Quäl Dich, Du Sau!“ durch das Feld. Und wir haben es gemeinsam geschafft! Nach 1 Stunde, 32 Minuten und 50 Sekunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 32 km/h erreichte ich den 105. Platz. Cornelius Bolten fuhr nur 87 Sekunden später, unter den Jubelrufen der Fans, die trotz der widrigen Wetterumstände zahlreich erschienen waren, über den Zielstrich.

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„Anstrengend und nass war es, aber wir hatten einen Riesenspaß“, bewertet Cornelius Bolten das Rennen, kurz nachdem er völlig durchnässt und erschöpft in Lohmar von seinem Rad stieg. Das heißt für uns: Weitermachen! Nach dem Rennen ist vor dem Rennen, und so steht mit dem Sparkassen Giro am 2. August schon die nächste Herausforderung für das kernpunkt-Team bevor, das sich beim nächsten Training erweitert: Michael Krohmann ist neues Mitglied im kernpunkt-Rennstall. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden. Bei jedem Wetter!

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Simon Biela

geschrieben von Simon Biela am 25. Juni 2009 in der Rubrik Agentur

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Webdesign: Die Typografie im Blick

Eigentlich ist sie das Stiefkind des Webdesigns: Die Typografie. Lange Zeit wurde sie entweder gänzlich vernachlässigt oder nur in bescheidenem Maße gesondert betrachtet. Dabei ist das Schriftbild besonders auf einer Website ein wichtiger Charakterzug des Online-Auftritts, der die Tonalität entscheidend beeinflusst. Zudem sorgt ein angenehmes Schriftbild für die kompetente Vermittlung von Information. Eine Schrift kann sowohl kreativ überraschen, als auch dezent unterstützen. In jedem Fall sollte sich ein Designer bei der Konzeption eines Webauftritts auch mit der Typografie auseinander setzen.

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Natürlich hängt die Wahl des Schriftbilds von dem thematischen Schwerpunkt einer Website ab. Seriöse und klassische Schriftarten sind immer dann gut gewählt, wenn es sich um Inhalte handelt, die eine hohe Informationsvermittlung fokussieren und ernste Themen veröffentlichen. Andersherum untermalen spielerische Schriftarten die Ungezwungenheit eines Onlineauftritts und verleihen lockeren Themen auch optische Leichtigkeit. Überproportionale Hervorhebungen von Größe und Farbe der Schrift sorgen für eine markante Darstellung der wichtigen Details. Sie kennen bestimmt auch die kontrastierende Linkgestaltung: Ein Link wird zum Beispiel mit der Farbe Blau gekennzeichnet, fahren Sie mit der Maus darüber wechselt er die Farbe in Grau (Hover), und klicken Sie auf den Link zeigt er anschließend die Farbe Rot (Visited).

Damit sich ein Text auch online gut liest, fällt die Entscheidung zwischen Flattersatz und Blocksatz abhängig von der Textmenge der einzelnen Seiten. Serifen sollte nur gewählt werden, wenn wenig Text zum Einsatz kommt und die Schrift nicht zu verspielt ist. Manchmal ist der Ersatz von Überschriften durch Bilder eine schöne Idee, da die Seite so individueller und visueller wird. Wie Sie sehen spielt die Typografie einer Website eine entscheidende Rolle bei der Widerspiegelung von Tonalität und Corporate Design und sollte als eigenständiger Punkt bei der Konzeption eines Onlineauftritts behandelt werden.

Sandy Zukowski

geschrieben von Sandy Zukowski am 23. Juni 2009 in der Rubrik Kompetenzen

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Als Leiterin der Abteilung Kreation bei der kernpunkt GmbH setze ich mich mit allen Themen rund um Design 2.0, Flash, Web-Video und Kreativitätstechniken auseinander.

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