Was ist eigentlich: Twitter Teil 1
Twittern. Follower. Tweet. Diese Worte sind Ihnen in den letzen Monaten nicht nur einmal begegnet. Oftmals wurden Artikel, die diese Worte beinhalteten, mit dem Bild eines blauen Vogels untermalt. Nachdem Sie recherchiert haben, was Twitter eigentlich ist und sich gleichzeitig mit dem Thema Micro-Blogging auseinandergesetzt haben, haben Sie nun das Gefühl ungefähr zu wissen, was für eine Art von Online-Dienst sich in die virtuelle Gemeinde eingeschlichen hat.
Nun interessieren Sie sich beruflich für die Bedeutung von Twitter bei Ihrer täglichen Arbeit und erkundigen sich privat, wer alles durch die Welt hinaus zwitschert. Aber so richtig einschätzen können Sie die Situation nicht. Muss ich twittern? Was soll ich twittern? Wer will mir followen? Lande ich auf dem Web 1.0-Abstellgleis, wenn ich diesen Trend ignoriere? Ich erkläre Ihnen im Folgenden, welche harten Fakten Sie kennen sollten und warum Sie sich mit dem Dienst beschäftigen müssen.

Ein paar Fakten zum Aufwärmen und für das rationale Gemüt. Im Februar 2009 nutzen in Deutschland 27.000 Menschen den Dienst Twitter aktiv. 11.000 sind als passive Follower festzustellen, 760.000 neugierige Leser verfolgen das Geschehen selektiv und ohne Anmeldung. Zurzeit nutzen rund 43,5 Millionen Deutsche das Internet. Wir sprechen also von rund einem Prozent der Online-Nutzer, die Twitter aktiv nutzen und von rund zwei Prozent, die twitter.com zumindest schon einmal aufgerufen haben. Das hier so oft von einem rasanten Anstieg der Nutzungszahlen gesprochen wird, ist nachvollziehbar, da bis vor kurzem nur eine vage Nutzung zu verzeichnen war. Nachdem das Unternehmen massiv auf sich aufmerksam gemacht hat, stiegen die Nutzungszahlen natürlich auch an. Hauptnutzer sind die 35-49-Jährigen, überwiegend Internetkenner, also jene, die sich vor allem beruflich mit der Materie auseinandersetzen müssen. Fazit: Twitter wird genutzt, muss sich in der Online-Welt aber noch durchsetzen.

Was müssen Sie bei Twitter kennen und verstehen? Mit Twitter lassen Sie Ihre Nachricht, die nicht mehr als 140 Zeichen haben darf, in die Welt hinaus. Jeder kann Sie lesen. Die Anmeldung erfolgt mit einem selbst gewählten Nutzernamen und gilt zusammen mit einem voran gestellten @-Zeichen als Adresse bei Twitter. Sie Twittern, wenn Sie Ihre Nachricht (Tweet) in das Feld „What are you doing“ eintragen und dann auf Update klicken. Wer Ihnen regelmäßig folgen möchte, der abonniert Ihren Dienst und ist dann Ihr Follower. Links fügen Sie mit Dienst Tinyurl.com und Bilder mit Twitpic.com ein, die Onlineadressen aufgrund des eingeschränkten Textvolumens automatisch verkürzen – und leider auch verschlüsseln. Ihre Leser sehen nicht, wohin der Link führt. Möchten Sie auf einen Tweet reagieren, antworten Sie dem Absender entweder direkt, oder sie verwenden „reply“ und alle können Ihre Meinung lesen. Fazit: Auf Twitter twittern Twitterer Tweets an Ihre Follower.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 26. Juni 2009 in der Rubrik Kompetenzen, Was ist eigentlich
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.












