Was ist eigentlich: Flashmob
Wenn sich gegenseitig unbekannte Menschen spontan im Internet verabreden und sich alle gleichzeitig an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Uhrzeit treffen, um eine vorher festgelegte Aktion zu besprechen, handelt es sich um einen Flashmob. Die Treffen werden über Communitys, Blogs, E-Mail und auch per Mobiltelefon organisiert. Ursprünglich handelte es sich bei den sinnfreien Verabredungen um Aktionen, wie zum Beispiel auf einem öffentlichen Platz eine Banane essen bzw. sich gegenseitig damit zu duellieren oder einen Tanz von Michael Jackson aufzuführen. Anschließend löst sich die Veranstaltung genauso spontan wieder auf, wie sie sich gebildet hat.
Mittlerweile werden solche Gruppenbildungen auch für politische Aktionen eingesetzt. Die virtuelle Gesellschaft präsentiert sich selbst persönlich und demonstriert ein bestimmtes politisches Statement. Kürzlich stand bei einigen Flashmobbern der Besuch von Angela Merkel auf dem Programm, die mit lauten Yeah-Rufen eine besondere Ablenkung von ihrer Rede erfahren durfte. Es lässt sich trefflich darüber streiten, ob solcher Aktionen politisch relevant sind. Sicherlich aber gehören sie zu den gesellschaftlichen Ausprägungen, die von der sozialen Gemeinschaft im Internet ausgehen und somit auch in Zukunft relevant für die Beurteilung von digitalen Strategien sind.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 24. September 2009 in der Rubrik Kompetenzen, Was ist eigentlich
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.












