Social Search: Google durchsucht Freundeskreis
Nun ist sie da, die soziale Suche. Mit der Hilfe von Google können zukünftig auch Suchergebnisse aus den Kommentaren, Beiträgen und Steckbriefen von Familie, Freunde und Bekannte angezeigt werden. Laut Google werden so relevante öffentliche Inhalte leichter aufgefunden. Diese relevante soziale Öffentlichkeit, also der engste soziale Kreis im Internet, bezieht sich allerdings nur auf Besitzer eines Google Accounts und die darüber verbundenen weiteren sozialen Netzwerke, wie FriendFeed oder Twitter.
Ist Social Search aktiviert, erscheinen in der regulären Google-Ergebnisliste auf den letzten beiden Plätzen Inhalte aus dem sozialen Netzwerk. Suchen Sie also zum Beispiel nach Reisetipps für Neuseeland, führt Google auch weiterführende Informationen von Websites, Blogs oder öffentlichen Profilen der eigenen Freunde mit auf. War die Schwester ihrer Freundin bereits in diesem Land und hat Fotos und Reisebeschreibungen in ihrem Blog veröffentlicht, werden Sie diese über Social Search finden.
Es stellt sich die Frage, wie relevant solche Ergebnisse sein können. Denn für gewöhnlich ist davon auszugehen, dass die eigenen sozialen Kontakte im Netz sowie deren Hobbys, Interessen und Erfahrungen ohnehin bekannt sind. Zählen die Kontakte meiner Kontakte auch zu meinem sozialen Netzwerk? Und was ist eigentlich mit meinen Freunden, die keinen Google Account besitzen? Zählen diese dann nicht mehr zu meinem sozialen Kreis? Social Search befindet sich derzeit noch in der Experimentierphase und es wird spannend sein zu beobachten, wie diese Suchoption von den Nutzern angenommen wird.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 27. Oktober 2009 in der Rubrik Szene
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.












