Monatsarchiv für November 2009

Was ist eigentlich: Informationsarchitektur

Was erwarten Sie von Ihrer Wohnung, einer Konzerthalle, einem Flughafen oder einem Supermarkt? Im Wohnzimmer vielleicht einen Kamin für die behagliche Atmosphäre im Winter, in der Konzerthalle eine möglichst gute Sicht auf die Bühne, im Flughafen eine gute Wegbeschreibung zum richtigen Gate und im Supermarkt das Mehl bei den Backzutaten.

In allen Fällen haben Sie unterschiedliche Erwartungen an Räume, Architektur und Atmosphäre. Immer aber geht es darum, Ihren Bedürfnissen gerecht zu werden und Ihnen ein optimales „Nutzungserlebnis“ zu bescheren. Was hat das mit Informationsarchitektur zu tun?

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Während es in der Offline-Welt beim Thema Architektur um die Konstruktion von Wegen, Räumen und Plätzen geht, dreht sich im Web alles um die Konzeption von Navigationsstrukturen, Informationsräumen und Nutzungserlebnissen.

Informationsarchitekten haben das Ziel, Anwendungen zu entwerfen, die optimal auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sind. Dazu erfassen sie zunächst Ziele der Kunden und analysieren die Erwartungen der potenziellen Nutzer. Darauf aufbauend wird eine grobe Skizze des geplanten Informationssystems erstellt. Dies kann in Form von Wireframes, Struktogrammen oder Beschreibungen erfolgen. Ist die grobe Struktur (der Grundriss) definiert, geht es daran, die einzelnen Informationsräume zu gestalten (Innenarchitektur).

Welche Funktionen sind wichtig, wie kann die Nutzbarkeit erhöht werden, auf welchen Wegen kommt der Nutzer am besten zum Ziel? Sollen Informationsorte entworfen werden, die zum Entspannen einladen, geht es um Spiel und Spaß oder steht die effiziente Informationssuche und -vermittlung im Vordergrund?

Mit all diesen Fragen setzten sich Informationsarchitekten auseinander und gestalten so Informationsräume, definieren Navigationselemente und beschreiben Informationsprozesse. Informationsarchitekten arbeiten dabei immer an der Schnittstellenposition zwischen Kunden, Designer, Entwicklern und den Nutzern. Ihre Ergebnisse halten sie in Konzepten, Prototypen, Pflichtenheften oder Diagrammen fest, die wiederum die Grundlage für Design und Umsetzung des gewünschten Informationsraums bilden.

Gute Informationsarchitektur sorgt also dafür, dass Nutzer Ihre Ziele erreichen – und als zufriedene Besucher gerne wiederkommen.

Christian Wenzel

geschrieben von Christian Wenzel am 30. November 2009 in der Rubrik Kompetenzen, Was ist eigentlich

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Ich bin als Konzepter und Informationsarchitekt für die kernpunkt GmbH tätig. Dort beschäftige ich mich mit der strategischen und inhaltlichen Konzeption von Kommunikationslösungen.

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popula.de: Veranstaltungskalender startet

Coole Partys, heiße Discos und ausverkaufte Konzerte – In Köln Ehrenfeld kann, wer will, richtig was erleben. So dachte auch die popula GmbH, als sie im Sommer dieses Jahres in unsere Nachbarschaft zog. Denn das Projekt „Deutschlands größter Veranstaltungskalender“ zu werden, benötigt neben engagierten Leuten auch die passende Umgebung. Mit popula.de bieten die Gründer Philipp Friesen und David Keuenhof ihren Fans ab dem 1. Dezember eine optisch und technisch überarbeitete Plattform an, der als nationaler Veranstaltungskalender Popularität erfahren soll. kernpunkt wirkt aktiv an der Entwicklung der neuen Plattform mit und unterstützt die neuen Nachbarn bei ihren Online-Aktivitäten.

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Weniger Community, mehr Termine – das neue popula konzentriert sich auf starke Inhalte. Die zurzeit rund 120.000 Veranstaltungen sollen im Laufe des Jahres 2010 auf bis zu 700.000 Einträge wachsen. Dabei ist für jeden Unternehmenslustigen das richtige Event dabei, denn das Themenspektrum ist breit: Von Konzerten, Partys, Termine rund ums Laufen über Seminare bis hin zu Flohmärkten ist alles auffindbar. Wann genau popula startet entnehmen Neugierige dem auf der Homepage integrierten Countdown.

Matthias Steinforth

geschrieben von Matthias Steinforth am 27. November 2009 in der Rubrik Projekte

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Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.

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Launch: Magnolia 4.2 ist da

Das Content-Management-System Magnolia, das sowohl als Open-Source-Version wie auch als kostenpflichtige Enterprise-Ausgabe erhältlich ist, steht nun mit der Version 4.2 zur Verfügung. Die Templates können nun einfacher erstellt, bearbeitet und verwaltet werden. Zudem wurde die Usability stark verbessert und zusätzliche Datenquellen lassen sich leichter implementieren. Das Standard-Templating Kit wurde erweitert. Die Bausteine sind nicht nur barrierefrei, sondern zudem für Suchmaschinen optimiert. Auch für eine optimale Darstellung auf mobilen Endgeräten ist gesorgt.

Walter Hahn

geschrieben von Walter Hahn am 27. November 2009 in der Rubrik Produkte

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Als Kundenberater beschäftige ich mich ausführlich mit allen Produktneuerungen und Online-Innovationen, die auf dem Online-Markt derzeit zu finden sind.

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Magento Enterprise: Video zeigt neue Funktionen

Vor rund einem Monat präsentierte das Unternehmen Varien die Version 1.6 von Magento Enterprise. Unter anderem ist für ein genaueres User-Targeting gesorgt, so dass Marketingmaßnahmen verbessert werden können. Besucher und Käufer können stärker segmentiert und zum Beispiel nach Kauf-Historie, Browser-Historie, Themensuche und Wunschliste eingeteilt werden. Verkäufer sind somit in der Lage, ihr Angebot genau auf die Wünsche ihrer Kunden abzustimmen. Nun steht ein neues Video zur Verfügung, in dem die Neuerungen anschaulich vorgeführt werden.

Walter Hahn

geschrieben von Walter Hahn am 26. November 2009 in der Rubrik Produkte

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5 Fragen an: Christian Wenzel

Sie beschäftigen sich zurzeit ausführlich mit dem Thema Bewegtbild. Wie schätzen Sie die Perspektive von Web-TV langfristig ein?
Web-TV wird in Zukunft zunehmend nachgefragt. Dazu tragen die steigende Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen sowie die Interaktionsmöglichkeiten bei Internet-Videos bei. Ausschlaggebend dafür wird aber die Qualität der bereitgestellten Videos sein. Vor allem im redaktionellen Umfeld entscheidet eine hochwertige Produktion der Videos über die Akzeptanz bei den Nutzern. Schon heute verbringen Jugendliche mehr Zeit online als vor dem Fernseher. Hier wird in Zukunft auch die Web-TV-Nutzung weiter steigen.

Wie wird sich das Nutzerverhalten entwickeln?
Aufgrund der großen Auswahl an Videomaterial im Netz werden in Zukunft vor allem Empfehlungs- und Selektionsfunktionen wichtiger werden. Der Nutzer möchte ein auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot erhalten, welches er zu dem von ihm gewünschten Zeitpunkt konsumieren kann. Der Anteil aktiver Nutzer wird auch in Zukunft nicht signifikant steigen.

Welche Technologien empfehlen sich für den Einsatz von Web-TV?
Für das Abspielen von Videos empfehle ich derzeit den Einsatz von Flash, das diese Technologie weit verbreitet und vom Nutzer akzeptiert ist. Neuere Technologien wie Adobe Air oder Silverlight setzen die Installation eines Plug-Ins voraus und stellen so derzeit noch eine Nutzungshürde dar. Langfristig werden diese Technologien aufgrund ihrer vielfältigen Möglichkeiten jedoch auch im Bereich Web-TV Einzug halten.

Worauf sollten Unternehmen bei der Entwicklung von Web-TV achten?
Das Thema „Video im Web“ hat erst vor wenigen Jahren, mit der Verbreitung von Breitbandanschlüssen, deutlich an Relevanz gewonnen. Derzeit ist dieser Prozess noch in vollem Gange und die Nutzerzahl mit Breitbandverbindungen steigt kontinuierlich an. Es ist abzusehen, dass in Zukunft immer mehr Bewegtbild-Angebote – und hier auch vor allem Livestream und Video-on-Demand-Angebote – über das Internet abgewickelt werden.

Dies bedeutet eine Verlagerung vom klassischen Fernsehen hin zu einer selektiven Rezeption von Bewegtbild-Angeboten. In diesem Zusammenhang werden das Angebot, die Performance sowie die Nutzungs- und Interaktionsmöglichkeiten weiter entwickelt werden und auf Nutzerseite neue Anforderungen entstehen. Zu nennen sind hier beispielsweise die Nutzung von mobilen Breitbandgeräten oder der Einsatz von Touch-Screens. Um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu sein, ist es deshalb erforderlich die Anforderungen und technologischen Entwicklungen kontinuierlich zu beobachten und entsprechende innovative Lösungen zu entwickeln.

Welche technischen Aspekte sind besonders zu berücksichtigen?
Grundsätzlich ist bei komplexen Anwendungen der Bereich Schnittstellen spannend. Sobald mehrere Systeme synchronisiert werden oder Daten austauschen, ist eine sorgfältige Planung der Schnittstellen und Workflows notwendig, um später einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können.

Auch bei der der Serverarchitektur muss mit Sorgfalt gearbeitet werden. Bewegtbild-Angebote und Video-Streams stellen eine erhöhte Belastung für die entsprechenden Server da. Je nach Nutzungsintensität sollten hier skalierbare Lösungen eingesetzt werden, um eine ausreichende Serverperformance zu gewährleisten. Im Vorfeld sind deshalb die geplanten Nutzungsintensitäten zu kalkulieren und entsprechend flexible Hosting-Systeme zur Verfügung zu stellen.

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Christian Wenzel ist als Konzepter und Informationsarchitekt für die kernpunkt GmbH tätig. Dort beschäftigt er sich mit der strategischen und inhaltlichen Konzeption von Kommunikationslösungen.

Tanja Kiellisch

geschrieben von Tanja Kiellisch am 26. November 2009 in der Rubrik Fünf Fragen an

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Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.

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