Social Gifts: Blumen für das Netzwerk
Warum immer nur virtuell bleiben? Wenn sich Freunde gerne haben, dann schenken sie sich hin und wieder echte Aufmerksamkeiten. Dieses Prinzip hat sich SocialFlowers.com zu Herzen genommen und eine Geschäftsidee daraus entwickelt. In dem sozialen Netzwerk, zurzeit Facebook, steht eine Applikation von Social Flowers zur Verfügung. Damit wählt der Sender einen Empfänger aus seiner Freundeliste für sein Geschenk aus. Anschließend sucht er sich auf der Website SocialFlowers.com den Artikel seiner Wahl aus und hinterlässt seine Kreditkartenangaben. Danach kehrt der Sender automatisch zurück zu Facebook.

Der Empfänger erhält nun einen Link, der ihn über die potenzielle freudige Post informiert. Klickt er auf diesen, wird er auf SocialFlowers.com weitergeleitet und erhält dort die Möglichkeit, seine Adressdaten für die Lieferung zu hinterlassen. Danach wird auch er zurück zu Facebook geleitet. Die Blumen werden verschickt.
Das bemerkenswerte an dieser Idee, die zwar nicht ganz neu ist aber hohes Potenzial mit sich bringt, ist zum einen die Mehrkanalstrategie, die sich für Einzelhändler ergibt. Denn natürlich lassen sich solche Angebote nicht nur mit Blumen, sondern auch mit Schokolade, Geschenkartikeln, Büchern und vielem mehr umsetzen. Sie erreichen ihre Zielgruppen somit nicht nur im stationären Handel, sondern auch online. Zum anderen erfahren die Nutzer von sozialen Netzwerken eine Verlängerung ihrer Kontaktmöglichkeiten in die Offline-Welt. Sie können ihre virtuellen Kontakte auf einem weiteren, greifbaren Kommunikationskanal ansprechen. Das erhöht ihre Aktivität innerhalb des Netzwerkes und motiviert sie zu weiteren Aktionen.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 12. November 2009 in der Rubrik Kompetenzen, Szene
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.












