Content Management: Die Bedeutung des Marketings
Content Management und die damit verbundene Nutzung eines Content-Management-Systems ist schon lange nicht mehr nur die Aufgabe der IT-Abteilung. Denn die Verwaltung von digitalen Inhalten bedeutet mehr, als eine Software zu installieren, um dort Daten und Dateien zu platzieren. Das System trägt einen bedeutenden Anteil am Unternehmenserfolg und stellt ein wichtiges Instrument für die tägliche Arbeit des Marketings dar. Marketingverantwortliche haben das erkannt und nutzen das Content-Management-System, um damit die Unternehmenskommunikation entscheidend zu unterstützen.

Ein gutes CMS kann entscheidend dazu beitragen, bei den Besuchern positive Nutzungserlebnisse hervorzurufen. Denn Inhalte, die flexibel eingepflegt und präsentiert werden können, wirken professioneller und individueller. Je umfangreicher sich ein Web-Angebot präsentiert, desto interessanter wird es für die jeweilige Zielgruppe. Das Marketing kann über ein geeignetes System viel besser mit den Kunden in den direkten Kontakt treten. Dafür sorgen entsprechende Social-Media-Funktionen und Möglichkeiten zu einer personalisierten Ansprache. Zudem hilft ein gutes Content-Management-System dabei, Inhalte suchmaschinenoptimiert darzustellen, so dass dem Online-Marketing-Experten ein großer Teil Arbeit abgenommen wird.
Marketingverantwortliche tragen bei der Auswahl, Integration und Pflege des CMS also entscheidend dazu bei, den Websiteauftritt im Sinne der Unternehmenskommunikation darzustellen.
geschrieben von Matthias Steinforth am 4. Dezember 2009 in der Rubrik Kompetenzen
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.













Iwo Randoja schrieb am 4. Dezember 2009 um 15:09 #
Ganz so enthusiastisch bin ich beim Thema “CMS” nicht. Es kann vor allem dabei helfen, Inhalte mit minimalem Aufwand zu aktualisieren und damit die permanente Attraktivität einer Website zu steigern.
Aber letztendlich gibt doch die Relevanz sowie die zielgruppenspezifische und bedürfnisorientierte Aufbereitung der Inhalte den Ausschlag, ob eine Website funktioniert oder nicht. Ein CMS ist für mich dabei ein (hilfreiches) Werkzeug, mehr nicht.
Aber zugegeben: je umfangreicher die Website oder ein Portal, desto größer der Anteil eines CMS an der Effizienz – auch kostenseitig.
Matthias Steinforth schrieb am 4. Dezember 2009 um 17:16 #
Es ist richtig: Ein Content-Management-System ist vor allem ein Werkzeug. Und wie bei jedem Werkzeug, geht es darum wie es eingesetzt wird. Sicherlich kann man mit einem Schraubenzieher auch irgendwie einen Nagel in eine Wand bekommen…
Aus meiner Sicht ist es vor allem wichtig, durch den Einsatz eines CMS die Flexibilität zu erhöhen aber gleichzeitig nicht die Komplexität zu stark zu steigern. Ein CMS kann Redakteure in die Lage versetzen, schnell und ohne großen technischen Aufwand auf neue Trends (Stichworte SEO, Landing-Pages, zielgruppenorientierte Inhalte) zu reagieren. Gleichzeitig ist es aber vor allem ein alltägliches Werkzeug. Denn muss die Pressemitteilung erst noch in HTML umgewandelt, per FTP auf den Server und anschließend richtig verlinkt werden, so ist eine zeitnahe Reaktion und Redaktion kaum möglich…
Simon Michaelis schrieb am 8. Dezember 2009 um 16:34 #
Natürlich ist ein CMS in erster Linie “nur” ein Werkzeug, um zielgruppengerechte Inhalte, die natürlich das Wichtigste sind, einfacher verwalten zu können.
Ich denke aber, ein CMS bietet einer Marketingabteilung weitere Mehrwerte. Social Media Komponenten lassen sich effizienter nutzen, das Auffinden der für den Besucher relevanten Inhalte wird vereinfacht. Auch der Punkt aus dem Artikel “personalisierte Ansprache” lässt sich mit einem CMS doch deutlich einfacher realisieren, oder?
Matthias Steinforth schrieb am 8. Dezember 2009 um 17:15 #
Hallo Herr Michaelis, in Punkto Personalisierung gebe ich Ihnen nur bedingt recht. Viele Content-Management-Systeme bilden diese Funktion leider bisher nur sehr rudimentär ab. Häufig ist hier noch der Ansatz, dass eine Webseite wie eine Sammlung von Seiten innerhalb einer Baumstruktur gesehen wird.
Spanende Ansätze gehen hier eher objekt-orientierte Content-Management-Systeme (z.B. CoreMedia oder Interred). Diese ermöglichen die Darstellung Content im Rahmen des entsprechenden Kontextes. Auch Lösungen wie FirstSpirit oder Magnolia (beide verfolgen eher einen Seiten- und Absatzbasieren Ansatz) verfügen aber mittlerweile über entsprechende Personalisierungsmodule.