Google Buzz: Social-Live-Stream
Google goes Social Media: Jedenfalls versucht der Suchmaschinengigant es nun auf die Community-Art. Erste Anläufe gab es bereits mit der Twitter-Nachahmung Jaiku sowie der Kommunikationsplattform Wave. Doch so richtig populär wurden diese Dienste bislang nicht. Dafür verbindet Google nun sein Mailprogramm Google Mail mit den Funktionalitäten von Social-Media-Plattformen wie Twitter, Picasa und YouTube und nennt es Buzz. Google Mail als Universal-Werkzeug des Social-Media-Nutzers? Man wird sehen.
Das besondere an der Verknüpfung von E-Mail und Social Media ist die Darstellung in Echtzeit. Das gab es in dieser Form noch nicht und stellt einen wirklichen Pluspunkt dar. Eingehende Kommentare und Statusmeldungen erscheinen umgehend auf der Bildschirmoberfläche, inklusive Bild- und Video-Material, und der Nutzer sieht die Aktualisierungen live auf seinem Bildschirm, ohne nur einen Finger rühren zu müssen. Alle Informationen sind öffentlich und werden von Suchmaschinen erfasst.
Die Nutzungsintensität der Social-Media-Anhänger wird darüber entscheiden, wie erfolgreich Google Buzz wird. Denn der Social-Live-Stream ist nicht nur ein praktisches Tool, um jederzeit und über alle Medienformate hinweg auf dem Laufenden zu sein, sondern gleichfalls eine Ansprache der breiten Öffentlichkeit. Und nicht jeder will mit allen alles teilen.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 10. Februar 2010 in der Rubrik Szene
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.













Marcel Schler schrieb am 10. Februar 2010 um 22:24 #
Danke für diesen tollen Beitrag. Es trifft es genau: Nicht jeder will mit allen alles teilen und Google ist bereits als “Datenmonster” bekannt.
Ich sehe den Erfolg sehr skeptisch.
Matthias Steinforth, Internetagentur kernpunkt GmbH schrieb am 11. Februar 2010 um 10:39 #
Nachdem ich gestern meinen Google-Mail-Account um die Buzz-Funktion erweitert habe, bin ich auf den ersten Blick positiv überrascht. Es funktioniert sehr einfach, schnell und in Echtzeit.
Mein entsprechendes Profil konnte ich schnell einrichten und unter anderem mit meinen twitter-Profil verknüpfen. Auch die Nutzung vom iPhone aus ist problemlos möglich.
Wer ein Blick auf das Profil werfen möchte:
http://www.google.com/profiles/m.steinforth
Spannend finde ich, wie es Google geschafft hat, die Buzz-Entwicklung komplett geheim zu halten. Es sind keine Nachrichten hierzu nach Außen gedrungen und dennoch ist das Produkt ausgereift und funktioniert.