Nobelpreis: Internet ist nominiert

Was Barack Obama kann, kann das Internet erst recht: In diesem Jahr ist das virtuelle Netz für den Friedensnobelpreis nominiert. Initiator ist Nicholas Negroponte, der in Amerika unter anderem mit der Kampagne „One laptop per child“ (OLPC) auf sich aufmerksam gemacht hat. Der Friedensnobelpreis wird an Personen oder Organisationen verliehen, „der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt“ und damit „im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht“. Auch die Erfinder des World Wide Web, Tim Berners-Lee, Larry Roberts und Vint Cerf, sind nominiert.

Diese Nominierung wirft natürlich eine Menge Fragen auf: Kann virtualisierte Kommunikation ausgezeichnet werden? Verdienen einzelne Personen oder ganze Organisationen einen Preis? Trägt das Internet wirklich verstärkt für ein friedliches Miteinander bei? Werden wir im nächsten Jahr dann vielleicht auch „And the Oscar goes to: The Internet!“ hören?

Die finalen Nominierungen werden am 8. Oktober bekannt gegeben. Bis dahin können Sie sich das Video der Initiatoren ansehen, dass die Nominierung begründet.

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Tanja Kiellisch

geschrieben von Tanja Kiellisch am 11. März 2010 in der Rubrik Szene

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Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.

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