Twitter: 10 Milliarden mal Gezwitschere

Sind Sie schwindelfrei? Dann schauen Sie sich einmal GigaTweet an. Dort sehen Sie, wie viele Tweets gerade in den digitalen Äther eintreten. Beeindruckt? Und ja, Sie sehen richtig: Gestern wurde die 10-Milliarden-Grenze geknackt. 10 Milliarden Nachrichten mit maximal 140 Zeichen wurden verschickt, mit Unternehmensnachrichten, Statusmeldungen, dem eigenen Ich, Lob und Kritik oder Verweisen und jede Menger Short-Urls. Glauben Sie nicht? Es ist wahr.

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GigaTweet ist allerdings kein Live-Medium. Die Software errechnet statistisch, wie viele Tweets durchschnittlich in diesem Moment abgesendet werden. Doch auch „ungefähr 10 Milliarden“ ist eine beeindruckende Zahl.

Twitter ist mittlerweile ein mit einzuplanendes Kommunikationsinstrument für Unternehmen, wenn sie eine bestimmte Zielgruppe im sozialen Netz schnell erreichen möchten. Dafür müssen relevante und vor allem aktuelle Kurznachrichten verfasst werden. Sogar für die Krisenkommunikation wird Twitter zurzeit getestet. Der Automobil-Gigant Toyota versucht mithilfe des Micro-Blogging-Tools sein angekratztes Image wieder aufzupolieren. Das natürlich nur ergänzend zu klassischen Maßnahmen der Krisen-PR, aber immerhin: einen Versuch ist es wert, so lange ernsthaft und fundiert getwittert wird.

Nach wie vor stellt Twitter eine ergänzende Maßnahme zu den Social-Media-Aktivitäten eines Unternehmens dar und sollte nach Überprüfung der Relevanz behutsam sowie professionell eingesetzt werden. Nur dann wird sich die Popularität des Tools weiterhin halten können.

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Tanja Kiellisch

geschrieben von Tanja Kiellisch am 5. März 2010 in der Rubrik Kompetenzen, Szene

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Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.

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