Betreiben Sie Suchmaschinenmarketing für Ihre Website oder Ihren Online-Shop? Sehr gut! Damit unterstützen Sie die Auffindbarkeit Ihres Angebots erheblich, vorausgesetzt, Sie bleiben am Ball. Es reicht leider nicht aus, sich alle paar Wochen oder gar Monate den eigenen SEM-Aktivitäten zu widmen, denn SEM ist eine Up-to-Date-Maßnahme. Wenn Sie Anzeigen wie Google AdWords geschaltet haben, sollten Sie diese regelmäßig aktualisieren.
Beobachten Sie das Tagesgeschehen und arbeiten Sie aktuelle Informationen in Ihre Kampagne ein. Betreiben Sie Suchmaschinenmarketing für Ihr Reiseunternehmen? Denken Sie an die momentane Aschewolke, die Flüge innerhalb Deutschlands erschwert und nutzen Sie Keywords wie „flug umbuchen“, „flugausfall“ oder „reise alternative“ um aktuelle Suchanfragen auf Ihre Seiten zu lenken. Bieten Sie eine große Auswahl T-Shirts in Ihrem Online-Shop an? Schauen Sie sich die Wetter-Prognose einmal genauer an und reagieren Sie auf eine Schön-Wetter-Phase mit Keywords wie „t-shirts sommer“ oder „urlaub t-shirts“. Wer Bücher verkauft punktet mit Suchbegriffen wie „abiturhilfe buch“ einige Monate vor den Abi-Prüfungen oder nutzt „allergie buch“, wenn die Pollen ab April draußen wieder durch die Lüfte schweben.
Die meisten Nutzer suchen spontan aus einer persönlichen Situation heraus, abhängig von den Ereignissen, die sie zurzeit bewegen. Deshalb ist es für Website-Betreiber und ihr Suchmaschinenmarketing essenziell, sich mit diesen Wünschen auseinanderzusetzen und sich in die Gedankenwelt ihrer (potenziellen) Kunden hineinzuversetzen.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 21. April 2010 in der Rubrik Kompetenzen
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Da hat sich Facebook wieder einen ganz besonders praktischen Service für seine Nutzer ausgedacht. Wie wäre es, wenn Sie künftig beim Surfen durch das Internet Seiten mit einem Klick persönlich bewerten können, die Sie für toll/nützlich/dufte/super befinden? Das wäre praktisch. Das hat sich auch das Unternehmen Facebook gedacht und stellt diese Woche auf der Facebook-Entwicklerkonferenz eine neue Schnittstelle vor. Bauen Seitenbetreiber den „Gutfinde-Knopf“ ein, kann ein Facebook-Nutzer mit nur einem Klick alles loben, was zwischen ihm und seinem Mauszeiger steht: Fotos, Texte, Kommentare, Verlinkungen. Einen ähnlichen Service hat Twitter vor kurzem mit dem Programm @anywhere angekündigt.
Das gefällt mir!
Wie simpel: Ein Klick und alle Freunde im sozialen Netzwerks wissen, was Sie gerade gut finden. Die Lieblingsseiten werden automatisch, sofern die privaten Sicherheitseinstellungen nicht verändert wurden, im Profil des Nutzers aufgeführt und kategorisiert. Sie müssen sich keine ausführliche Bewertung überlegen, keinen umfangreichen Kommentar aus Ihren Fingern saugen oder gar kritikfähige Beiträge verfassen. Einmal „Klick“ und schon haben Sie allen impulsiv die Meinung gesagt. Begegnen Sie in Zukunft einem „Gefällt-mir-Knopf“ von Facebook wissen Sie, dass die Website, auf der Sie surfen, gerne stärker auf sich aufmerksam machen möchte. Mit Mundpropaganda nämlich. Und weil Google Webseiten, die oft empfohlen und verlinkt werden, als potenziell wichtig einordnet und höher rankt. Und Sie können sicher sein, dass Facebook auf diese Weise weitere Vorlieben seiner Nutzer erfährt und sammelt. (Übrigens formiert sich zurzeit auch eine Gruppe, die einen „Gefällt-mir-nicht-Button“ fordert. Ich werde diese Bewegung beobachten…)
Der „Become a fan“-Button wird damit wohl hinfällig werden. Die Nutzer bewerten Websites lieber, als direkt Fan von ihr oder einer Marke zu werden. Eine so „enge“ Bindung wollen sie meist nicht eingehen, deswegen erhofft sich Facebook mit dem „Gefällt-mir-Button“ noch stärkere Resonanz.
Für Website-Betreiber ist der Facebook-Knopf eine gute Möglichkeit, mit sozialen Netzwerken zu interagieren und stärker auf sich aufmerksam zu machen. Zudem können sich die zunehmenden Verlinkungen positiv auf das Suchmaschinenranking auswirken. Aber geben Sie Acht, dass der „Gefällt-mir-nicht-Button“ nicht plötzlich auf der Bildschirmfläche erscheint!
geschrieben von Tanja Kiellisch am 20. April 2010 in der Rubrik Kompetenzen, Szene
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Was machen Sie, wenn eine Software etwas mehr Zeit zur Installation benötigt, ein Download gedownloadet werden muss oder eine Website zum Beispiel wegen exorbitanter Flash-Animationen Ladezeit beansprucht? Genau: Sie schauen auf einen Ladebalken. Vermutlich haben Sie sich noch nie Gedanken über die Psychologie eines Ladebalkens gemacht. Dafür hat sich Chris Harrison, Student an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh nun der Sache angenommen und das Wesen des Ladebalkens systematisch erforscht.
Sein Versuchsaufbau beinhaltete zwei Szenarien: Zuerst wurden mehrere pulsierende Ladebalken miteinander verglichen. Die Frequenz war entweder gleich oder wurde langsamer bzw. schneller, je nachdem, wie weit das Laden vorangeschritten war. Der zweite Test wurde mit farbigen Balken vorgenommen, in denen farbig abgehobene Wellen rhythmisch in die eine oder andere Richtung wanderten. 20 freiwillige Tester sollten Angaben darüber machen, welchen Einfluss die unterschiedlichen Balken auf ihr subjektives Zeitempfinden nehmen, während sie warten. Alle Ladebalken waren so eingestellt, dass sie fünf Sekunden brauchten, um das erlösende Ende zu erreichen.
Nimmt das Pulsieren mit der Zeit zu empfinden viele Teilnehmer eine kürzere Ladezeit. Auch Ladebalken, in denen Wellen von vorne nach hinten verlaufen vermitteln dieses Gefühl. Laut diesem Experiment kann allein durch die Kraft der visuellen Spielerei beim Nutzer der Eindruck erweckt werden, dass die Wartezeit 10,9% schneller vergeht. Das Design hat einen immensen Einfluss auf die Wahrnehmung der Internetnutzer. Nicht nur Farben und Formen verursachen entsprechende Wahrnehmungseffekte, sondern vor allem auch deren Anordnung und Animation.
geschrieben von Sandy Zukowski am 12. April 2010 in der Rubrik Kompetenzen, Szene
Als Leiterin der Abteilung Kreation bei der kernpunkt GmbH setze ich mich mit allen Themen rund um Design 2.0, Flash, Web-Video und Kreativitätstechniken auseinander.
Die nutzerfreundliche Gestaltung des Online-Shops macht oft den entscheidenden Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg aus. Der aktuelle ECC-Shopmonitor belegt den signifikanten Einfluss der Usability auf das Image. Eine entscheidende Rolle spielt die Gestaltung des Produktangebots sowie die Auswahl der Bezahlmöglichkeiten. Auch eine mangelhafte Landing-Page, eine Registrierungspflicht oder eine unzureichende Produktauswahl können dazu führen, dass Besucher des Online-Shops diesen trotz Kaufabsicht wieder verlassen. Besonders wichtig sind die Produktauswahl und deren Gestaltung: Genügen beide nicht den Ansprüchen der Besucher führt dies schnell zum Kaufabbruch, selbst wenn vorher eine definitive Kaufabsicht bestand.
Was bedeutet das für Shop-Betreiber? Eine attraktive Produktgestaltung, eine umfangreiche Produktauswahl und Produktdarstellung, aussagekräftige Produktbeschreibungen sowie eine moderne und ansprechende visuelle Gestaltung sind der erste Schritt, um Kaufanreize zu schaffen. Moderne Elemente aus dem Social Commerce erweitern die Shopping-Möglichkeiten. Anschließend muss der Besucher in der Lage sein, in nur wenigen Schritten den Kaufprozess einzuleiten und abzuschließen. Ein übersichtlicher Warenkorb, verschiedene Bezahlmöglichkeiten und die reduzierte Abfrage von Kontaktinformationen unterstützen dies. Behandeln Sie Ihren Kunden wie einen König, und nicht wie einen Bettler.
geschrieben von Walter Hahn am 9. April 2010 in der Rubrik Kompetenzen
Als Kundenberater beschäftige ich mich ausführlich mit allen Produktneuerungen und Online-Innovationen, die auf dem Online-Markt derzeit zu finden sind.
Wer verkauft sollte unterschiedliche Vertriebskanäle nutzen. Dabei reicht es nicht aus, auf so vielen Kanälen wie möglich präsent zu sein, sondern die genutzten intelligent miteinander zu vernetzen. Sie sollten bestmöglich voneinander profitieren und sich nicht gegenseitig kanibalisieren. Dies stellt die meisten Unternehmen vor eine große Herausforderung, wie eine Umfrage des Experten für Multi-Channel Commerce und Communication hybris auf dem dritten E-Commerce Summit in Zürich ergab. 160 Firmen wurden zum Thema Multi-Channel befragt.
Die größte Herausforderung sehen die befragten Unternehmen bei der service-orientierten Organisation der Back-Office-Prozesse wie Anfragen, Reklamationen, Retourenabwicklung (rund 80 Prozent), gefolgt von der Datenpflege über mehrere Absatzwege hinweg (74 Prozent). Dabei bedienen sich nur rund 43 Prozent eines Product Information Management Systems.
Die Vernetzung soll weiter voran getrieben werden, denn ein Effizienzgewinn bei der Vermarktung neuer Produkte, die Ansprache neuer Zielgruppen und die Generierung von höheren Umsätzen sind neben einem Imagegewinn und die Verbesserung der Konversionsrate die Hauptmotive der Unternehmen.
Spannend sind auch die Ergebnisse zum Thema mobiles Internet. Mobile Plattformen werden bereits vermehrt als Absatzkanal in die Multi-Channel-Strategie der Unternehmen integriert.
geschrieben von Walter Hahn am 8. April 2010 in der Rubrik Kompetenzen, Produkte
Als Kundenberater beschäftige ich mich ausführlich mit allen Produktneuerungen und Online-Innovationen, die auf dem Online-Markt derzeit zu finden sind.