Was Barack Obama kann, kann das Internet erst recht: In diesem Jahr ist das virtuelle Netz für den Friedensnobelpreis nominiert. Initiator ist Nicholas Negroponte, der in Amerika unter anderem mit der Kampagne „One laptop per child“ (OLPC) auf sich aufmerksam gemacht hat. Der Friedensnobelpreis wird an Personen oder Organisationen verliehen, „der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt“ und damit „im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht“. Auch die Erfinder des World Wide Web, Tim Berners-Lee, Larry Roberts und Vint Cerf, sind nominiert.
Diese Nominierung wirft natürlich eine Menge Fragen auf: Kann virtualisierte Kommunikation ausgezeichnet werden? Verdienen einzelne Personen oder ganze Organisationen einen Preis? Trägt das Internet wirklich verstärkt für ein friedliches Miteinander bei? Werden wir im nächsten Jahr dann vielleicht auch „And the Oscar goes to: The Internet!“ hören?
Die finalen Nominierungen werden am 8. Oktober bekannt gegeben. Bis dahin können Sie sich das Video der Initiatoren ansehen, dass die Nominierung begründet.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 11. März 2010 in der Rubrik Szene
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Anhänger des Cloud-Computings haben vielleicht bereits auf den webbasierten Hosting-Service von Google, Google Apps, gesetzt. Google setzt mit diesem Angebot auf den populären Trend „Software as a Service“, bei dem Dienstleistungen und Programme von Anbietern über das Internet angeboten werden. Bei Google sind das der Mailserver mit Virenscanner und Spam-Schutz, die Terminverwaltung und zahlreiche Office-Funktionen. Der Google-Server stellt ausreichend Platz zur Verfügung und die Anwender müssen sich nicht selbst um die Installation und Aktualisierung der Programme kümmern. Die Zusammenarbeit der Nutzer wird gefördert und Kosten für die Hardware reduzieren sich merkbar.
Seit heute stellt Google mit dem Google Apps Marketplace einen Marktplatz für Business-Applikationen bereit. Hierbei handelt es sich um eine Art App-Store für Business-Anwendungen, auf der Software-Unternehmen und Entwickler Anwendungen anbieten können, die von Benutzern von Google Apps integriert werden. Authorisiert der Anwender die Anwendungen können diese auf die Daten des Nutzers zugreifen und mit sinnvollen Funktionen bereichern. Nach Angaben von Google bieten zurzeit rund 50 Unternehmen eigene Applikationen an.
geschrieben von Matthias Steinforth am 10. März 2010 in der Rubrik Szene
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Seit einigen Wochen verbreitet sich ein neues Web 2.0 Phänomen im Internet. Die Online-Video-Chat-Plattform Chatroulette erfreut sich immer größerer Beliebheit. Mittlerweile nutzen über 1,5 Millionen Menschen die Plattform um sich für wenige Sekunden oder auch länger mit einem anderen Menschen auf diesem Planeten virtuell zu vernetzen.
Die Plattform wurde vom 17-jährigen russischen Schüler Andrej Ternowskij erfunden und hat eine typische Web 2.0 Karriere hinter sich. Eigentlich als Spielzeug von Andrej für sich und seine Freunde gedacht, entwickelte sich chatroulette.com nicht nur zur neuen Lieblingsplattform jugendlicher Nutzer, sondern wurde mittlerweile auch von Verantwortlichen für Online-Marketing entdeckt. So hat das englische Mode-Label FCUK gerade eine Kampagne auf der Plattform gestartet.
Eine kurze Vorstellung von Chatroulette liefert das folgende Video:
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Sind Sie schwindelfrei? Dann schauen Sie sich einmal GigaTweet an. Dort sehen Sie, wie viele Tweets gerade in den digitalen Äther eintreten. Beeindruckt? Und ja, Sie sehen richtig: Gestern wurde die 10-Milliarden-Grenze geknackt. 10 Milliarden Nachrichten mit maximal 140 Zeichen wurden verschickt, mit Unternehmensnachrichten, Statusmeldungen, dem eigenen Ich, Lob und Kritik oder Verweisen und jede Menger Short-Urls. Glauben Sie nicht? Es ist wahr.
GigaTweet ist allerdings kein Live-Medium. Die Software errechnet statistisch, wie viele Tweets durchschnittlich in diesem Moment abgesendet werden. Doch auch „ungefähr 10 Milliarden“ ist eine beeindruckende Zahl.
Twitter ist mittlerweile ein mit einzuplanendes Kommunikationsinstrument für Unternehmen, wenn sie eine bestimmte Zielgruppe im sozialen Netz schnell erreichen möchten. Dafür müssen relevante und vor allem aktuelle Kurznachrichten verfasst werden. Sogar für die Krisenkommunikation wird Twitter zurzeit getestet. Der Automobil-Gigant Toyota versucht mithilfe des Micro-Blogging-Tools sein angekratztes Image wieder aufzupolieren. Das natürlich nur ergänzend zu klassischen Maßnahmen der Krisen-PR, aber immerhin: einen Versuch ist es wert, so lange ernsthaft und fundiert getwittert wird.
Nach wie vor stellt Twitter eine ergänzende Maßnahme zu den Social-Media-Aktivitäten eines Unternehmens dar und sollte nach Überprüfung der Relevanz behutsam sowie professionell eingesetzt werden. Nur dann wird sich die Popularität des Tools weiterhin halten können.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 5. März 2010 in der Rubrik Kompetenzen, Szene
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Ruckelige Bilder in Briefmarkengröße auf dem Handy werden wahrscheinlich bald schon der Vergangenheit angehören. Bislang gestaltet sich der Video-Empfang auf einem mobilen Endgerät eher abenteuerlich als attraktiv. Das Fraunhofer Institut hat ein Kodierverfahren entwickelt, das HD-Filme je nach Empfangsqualität für das passende Format für Handy oder Netbook anbietet – in Echzeit.
Der »Multicore SVC Realtime Encoder« kodiert innerhalb eines Verarbeitungsschrittes verschiedene Bildwiederholraten, Qualitäten sowie Bildgrößen. Bei der Funkübertragung werden anschließend nicht nur beim Handy, sondern schon beim Sendemast die Eigenschaften des verfügbaren Übertragungsweges analysiert. Je nach verfügbarer Signalstärke am jeweiligen Empfangsgerät werden die entsprechenden Videokanäle decodiert und dargestellt. Möglich macht dies der neue Mobilfunkstandard Long Term Evolution (MLT), mit dem schnelle Übertragungsraten auch großer Datenmengen auf mobilen Geräten realisierbar sind.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 11. Februar 2010 in der Rubrik Szene
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.