Jedes Unternehmen legt, mal mehr und mal weniger, Wert auf die Vermittlung aktueller und relevanter Nachrichten. Von der Pressemeldung über den RSS-Feed, von der virtuellen Pressemappe über Case Studys und Unternehmensvideos bis hin zum eigenen Twitter-Account. In vielen Fällen konzentriert sich die Ansprache auf professionelle Medienvertreter, die sich mit den angebotenen Informationen kritisch und kompetent auseinandersetzen, um sie weiter zu verwerten und zu verteilen.
Im Web 2.0 erweitert sich die Zielgruppe „Informationssuchende“ um Interessenten, potenzielle Käufer und Kunden. Denn die sozialen Medien versetzen jeden einzelnen Netzbenutzer in die Lage, sich kritisch mit den angebotenen Inhalten auseinanderzusetzen, sie zu bewerten und weiterzuempfehlen. Deshalb wird es für Unternehmen immer wichtiger, alle relevanten Informationen gebündelt zur Verfügung zu stellen.
Der Social Media Newsroom aggregiert die Online-Aktivitäten eines Unternehmens auf einer einzelnen Webseite. Die Besucher der Seite können sich nicht nur informieren, sondern auf Wunsch direkt mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Dabei sind die Informationen für alle Besucher gleichzeitig verfügbar und nicht nur für Journalisten, die sich auf klassischen Presse-Seiten mit persönlichem Login anmelden dürfen. Soziale Netzwerke gehören zum Standardangebot, mit denen die Besucher aktiv aufgefordert werden, sich für diese Dienste anzumelden und auszutauschen. Auch Bilderstrecken, Podcasts und Vodcasts, Blog-Beiträge und Social Tagging finden Platz auf der Seite.
Die Besonderheit liegt zum einen in der Kombination von Push- und Pull-Elementen zur Verbreitung der Inhalte, zum anderen in dem Einbezug aller Besucher in den offenen Dialog mit dem Unternehmen. Social Media Newsroom bedeutet zusammengefasst:
Ansprache einer breiten Öffentlichkeit, von professionellen Multiplikatoren bis hin zu interessierten Gelegenheitsbesuchern
Aktualität durch direkte Reaktion auf neue Geschehnisse, Kommentare und Beiträge
Übersicht aller vorhandenen Kommunikationsmedien eines Unternehmens
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Augmented Reality gehört mit Sicherheit zu den Trends dieses und auch der weiteren Jahre. Denn technologisch ist hier einiges im Aufbau. Je ausgefeilter die Anwendungen werden, je praktikabler und bezahlbarer die Endgeräte, desto beliebter und alltäglicher kann der Umgang mit der überlagerten Realität werden.
Augmented Reality bezeichnet die erweiterte und computergestützte Realität. Sie können sich zum Beispiel mit einem Computerspiel auf Ihrem Smartphone vergnügen und gleichzeitig Elemente aus ihrer Umgebung mit einbeziehen. Dazu scannt die Kamera Ihres Geräts die Elemente in Ihrer unmittelbaren Umgebung und integriert sie in Ihr Spiel. Oder Sie spazieren im Wald und möchten wissen wie eine bestimmte Pflanze heißt, die sie vorher noch nie gesehen haben. Wieder halten Sie die Kamera Ihres Smartphones auf das Objekt der Begierde und prompt werden Ihnen zu dem erfassten Bild der Name der Pflanze und weitere damit zusammenhängende Informationen gezeigt.
Neu ist nun die Augmented Identity. Sie bezeichnet die erweiterte Identität einer Person, über die keinerlei Informationen außer ihrem Erscheinungsbild vorhanden sind. Mithilfe einer Gesichtserkennungssoftware kann der Nutzer eines Smartphones schnell herausfinden, wer ihm gegenüber steht. Dabei helfen Apps wie „Recognizer“ aus dem Hause The Astonishing Tribe, einem schwedischen Unternehmen für mobile Software.
Richtet der Besitzer die Kamera seines mit der Anwendung bestückten Handys auf das Gesicht einer anderen Person, erhält er sämtliche in Sozialen Netzwerken zu seinem Gegenüber verfügbaren Informationen. Dazu gehörten Name, Telefonnummer, Mail-Adresse und Links zu den sozialen Netzwerken seines Vertrauens. “Verfügbar” heißt in diesem Zusammenhang allerdings, dass sie von der Person für den Zugriff durch “Recognizr” freigegeben worden sein müssen.
Augmented Identity ist eine sehr neue Form virtuellen Kommunikation und Informationsbeschaffung und es bleibt abzuwarten, ob sich diese „Informationsquelle“ wirklich durchsetzen kann.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 26. Februar 2010 in der Rubrik Was ist eigentlich
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Der Einsatz von HTML5 dient zur besseren Strukturierung von Code auf Basis des Contents. Der Inhalt einer Webseite kann somit einfacher und schneller von einer Suchmaschine erkannt, interpretiert und gewertet werden. In anderen Worten bedeutet das: Das Web lernt denken. HTML5 ist ein großer Schritt in Richtung semantisches Web, wo Inhalte und deren Bedeutung für Maschinen verwertbar gemacht werden. Informationen können interpretiert werden, zueinander in Beziehung gesetzt werden und maschinell weiterverarbeitet werden.
Mit HTML5 werden viele neue semantische Tags für die Beschreibung und Auszeichnung von inhaltlich abgegrenzten Bereichen verfügbar. Zum Beispiel “article” für den Haupttext einer Seite, “aside” für Zusatzelemente oder “dialog” für HTML-Konversationen wie etwa in Foren. Bislang werden Seiten meist nur durch Div-Container gegliedert, welche für Suchmaschinen anonym sind. Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung entstehen damit neue Möglichkeiten.
Website- und Shop-Betreiber können Ihre Inhalte künftig besser kennzeichnen und gute Inhalte noch besser in das Suchmaschinenranking einbringen. Auch Videos werden besser auffindbar. Deren Darstellung kann ohne Plug-ins erfolgen und die gesprochenen Inhalte eines Videos können als Transkript hinterlegt werden.
geschrieben von Matthias Steinforth am 25. Februar 2010 in der Rubrik Was ist eigentlich
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Durch einen Laden schlendern, in Regale greifen und Produkte finden, Gerüche und Farben wahrnehmen, mit dem Verkäufer über die Qualität eines Produkts diskutieren: Einkaufen in stationären Geschäften ist ein Rundum-Erlebnis, das sämtliche Sinne mit einbezieht. Der Online-Einkauf gestaltet sich da schon etwas unaufgeregter. Klicken, Bilder anschauen, auswählen, bezahlen sind in vielen Shops das Regelangebot.
Doch der Trend geht verstärkt in Richtung Emotional Shopping. Die Besucher eines Online-Shops werden aktiv in das Angebot involviert, finden Bilderwelten vor sowie Produktvideos, Community-Funktionen und Bewertungsmöglichkeiten. Virtuelle Verkäufer beraten in Form von Avataren oder per Live-Chat. Insgesamt werden die E-Commerce-Aktivitäten lebendiger, interaktiver und abwechslungsreicher. Die Besucher fühlen sich individuell angesprochen und erfahren ein emotionales Einkaufserlebnis. Einer der E-Commerce-Trends in diesem Jahr ist sicherlich das Emotional Shopping.
geschrieben von Matthias Steinforth am 9. Februar 2010 in der Rubrik Was ist eigentlich
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Klicken Sie einen Link oder ein Vorschaubild auf einer Webseite an, wird diese abgedunkelt und ein Dialogfenster, ein vergrößertes Bild, ein Video oder ein Informationstext überlagert die Seite mit einem Transparenz-Effekt. Die Lightbox erlaubt dem Nutzer eine Interaktion mit der Website, ohne durch einen Seitenwechsel auf zum Beispiel ein separates Formular gestört zu werden. Sie ermöglicht einen äußerst eleganten Weg, um ergänzende Inhalte dezent auf einer Website zu platzieren. Verlassen kann man die Lightbox einfach über eine Close-Funktion oder meistens auch durch das Betätigen der ESC-Taste. Populär wurde diese Form der Informationspräsentation mit dem Aufkommen des Web 2.0, mit dem sich neue Technologien und ein reduziertes Design etablierten.
geschrieben von Sandy Zukowski am 5. Februar 2010 in der Rubrik Was ist eigentlich
Als Leiterin der Abteilung Kreation bei der kernpunkt GmbH setze ich mich mit allen Themen rund um Design 2.0, Flash, Web-Video und Kreativitätstechniken auseinander.