Communitys: Die Unberechenbarkeit der Nutzer

Für Marketingverantwortliche ist die dezidierte Ansprache von Communitys gar nicht so einfach: Wer chattet, twittert, postet und uploaded da eigentlich den ganzen Tag? Wie soll diese heterogene Masse in Kategorien eingeteilt werden und ist das überhaupt möglich? Burda hat es versucht und in der Studie „Web 2.0 Typologie“ verschiedene 2.0-Typen formuliert. Dabei kamen jeweils der relaxte, sehnsüchtige, denkende, skeptische, getriebene, freie, fühlende und ruhende Typ heraus, die auf werbeblogger.de eine weiterführende Interpretation erfahren.

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Doch die Frage, um die es hier eigentlich gehen soll, bleibt: Sind die charakteristischen Merkmale von Community-Nutzern eindeutig fixierbar? Die Herausforderung von Marketingaktionen im Web 2.0 besteht natürlich in der Unberechenbarkeit der Nutzer. Desweiteren kann gerade hier nicht pauschalisiert werden. Bevorzugt die eine Community schnelle Informationen über aktuelle Themen, legt die nächste mehr Wert auf den gemeinsamen Gefühlsaustausch und eine weitere freut sich über die Nutzung von interaktiven Widgets. Hier einen gemeinsamen Nenner zu finden, ist schwierig, es sei denn, der Fokus fällt auf einzelne Gemeinschaften. Denn die Mitglieder von Themen-Communitys zeichnen sich durch gemeinsame Interessen und Eigenschaften aus. Hier lassen sich also sehr gute Ansätze für eine individuelle Ansprache finden.

Generell sollte eine zu umfassendes Clustering vermieden werden. Eine genaue Zielgruppenansprache im Web 2.0 verlangt eine noch genauere Analyse der gegebenen Situation.

Tanja Kiellisch

geschrieben von Tanja Kiellisch am 15. Oktober 2009 in der Rubrik Kompetenzen

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Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.

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Suchmaschinen: BoardReader durchsucht Foren

Wer redet über Ihr Unternehmen oder Ihre Marke? Wann werden Unterhaltungen geführt und auf welchen Portalen? Momentan ist die Kontrolle über Web-2.0-Inhalte nicht einfach. Die Anzahl der Foren und Communitys ist schlicht zu groß, als dass wirklich alle Meinungen und Kommentare selektiert und bewertet werden könnten. Eine Hilfestellung kann die Suchmaschine boardreader.com geben. BoardReader durchsucht die sozialen Gemeinschaften nicht nur nach bis zu drei Keywords, sondern stellt zudem unterschiedliche Zeiträume dar und illustriert die am meisten diskutierten Phasen.

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Die Suchmaschine schafft es allerdings leider noch nicht, alle relevanten Quellen zu durchsuchen. Zum einen ist es technologisch nicht möglich, wirklich alle Foren zu durchsuchen, da diese sehr dynamisch sind und nicht selten Server oder URLs wechseln. Zum anderen verlangt es eine Anmeldung von weiteren Foren- Anbietern, damit diese in der Suche berücksichtigt werden. Insgesamt ist BoardReader eine hilfreiche Ergänzung für alle, die sich regelmäßig mit dem Monitoring für ihr Unternehmen auseinandersetzen.

Tanja Kiellisch

geschrieben von Tanja Kiellisch am 30. September 2009 in der Rubrik Szene

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Soziale Medien: Unternehmen versäumen Anschluss

Heute war ich wirklich erstaunt: Laut einer Umfrage von emarketer.com setzen 51% der amerikanischen Führungskräfte soziale Medien in ihrem Unternehmen nicht ein, weil sie zu wenig darüber wissen. Obwohl das Internet, seine Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, seine Chancen und Risiken mittlerweile öffentlich kontrovers diskutiert werden, fühlen sich viele Unternehmenslenker immer noch nicht dazu in der Lage, das Medium konkret zu bewerten und Potenziale für das eigene Unternehmen zu erkennen. Wie kann das sein?

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Begriffe wie Web 2.0, Kollaboration, Interaktivität, Community, Wiki, Portal sind durchaus bekannt, denn sie erscheinen mittlerweile in allen etablierten On- und Offline-Medien, finden Erwähnung in Artikeln und politischen Diskussionen. Neu sind sie nicht, wie auch das Onlinemagazin The Future Buzz aktuell in einem Beitrag kommentiert. Vielmehr ist es für Unternehmen eine Selbstverständlichkeit, diese Begriffe zu nutzen und sich damit auseinanderzusetzen. Doch viele Verantwortliche scheinen den Einsatz von Web-2.0-Technologien immer noch zu scheuen. Dabei wissen mehr als 60% der Befragten in genannter Umfrage, dass sich soziale Medien hervorragend eignen, um Kunden- und Geschäftsbeziehungen auszubauen und zu pflegen, die interne Kommunikation steigern können und ein positives Marken-Image unterstützen.

Der Internetnutzer von heute erwartet selbstverständlich interaktive Kontaktmöglichkeit mit dem für ihn interessanten Unternehmen und seinem Angebot. In Zeiten von iPhone, Video im Web und facebook kann es sich kein Unternehmen mehr leisten, seine Webstrategien an den aktuellen digitalen Gegebenheiten anzupassen. Denn damit verpasst es Vertriebs- und Marken-Chancen. Wenn Sie möchten, schauen Sie sich einmal die Präsentation des Experten für User Experience James Kelway an. „Social Media in Organisations“ bietet eine sehr schöne und amüsante Einführung in das Thema. Übrigens: In unserem Kompetenz-Brunch informieren wir Sie auch gerne über die generellen Möglichkeiten für Unternehmen im Web 2.0 und zeigen Ihnen explizite Beispiele für eine gelungene Nutzerkommunikation.

Tanja Kiellisch

geschrieben von Tanja Kiellisch am 11. September 2009 in der Rubrik Kompetenzen

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Internet-Community: Das fremde Wesen

Internet-Community. Lassen Sie den Begriff einige Sekunden auf sich wirken und assoziieren Sie dann.

Und, was ist Ihnen eingefallen? Etwa: Web 2.0, Interaktivität, veröffentlichen, kommunizieren, austauschen, Gemeinschaft? Oder: Kapuzenträger? Denn ob Sie es glauben oder nicht – die berühmte Community wird von vielen Politkern, Wissenschaftlern oder Managern als eher ominös denn selbstverständlich empfunden. Über diese Erfahrung berichtet der Ehrensache-Blogger und Journalist Thomas-Knüwe. Die virtuelle Gemeinschaft wird als vorhanden akzeptiert, aber nur distanziert betrachtet, um intellektuellen Abstand zu wahren und die medialen Geschehnisse auf die Dauer besser betrachten und bewerten zu können.

Das Geheimnis der Internet-Community ist dabei so einfach: Mitmachen. Und das sollten auch – und besonders – Unternehmen spätestens jetzt erkennen. Denn das Medium Internet ermöglicht Menschen weltweit untereinander zu kommunizieren und ihre freie Meinung, idealerweise ohne Einschränkung, zu äußern. Die Community ist dabei keine fremde Organisation, die man im Auge behalten muss. Es handelt sich um Interessenten, Kunden und Partner, die sich mit Unternehmen und deren Angebote auseinandersetzen, Fragen stellen und Bewertungen abgeben. Hier ergeben sich auf Unternehmensseite vollkommen neue Chancen, das eigene Markenbild zu festigen und direktes Feedback auf die Unternehmenskommunikation zu erhalten.

Eine Community ist besteht aus einer oder mehrerer Zielgruppen, die sich im Internet mit spezifischen Themen auseinandersetzen oder zum Vergnügen miteinander kommunizieren. Welche Dienste oder Plattformen sie hierzu nutzen, hängt von den individuellen Vorlieben und natürlich von dem Angebot des Websitebetreibers ab. Unternehmen sollten also zeitig umdenken und die neuen Medien als festen Bestandteil in ihre Kommunikationsstrategie einbauen.

Tanja Kiellisch

geschrieben von Tanja Kiellisch am 18. August 2009 in der Rubrik Kompetenzen

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Hunch: Wer nicht fragt, bleibt dumm

Heute schon Hunch gefragt? Falls Sie nicht wissen, was Sie zum Abendessen kochen, wohin Sie demnächst in den Urlaub fahren oder welche Farbe das neue Hemd hat, das Sie sich bald kaufen: Hunch hilft. Auf Hunch.com finden Sie die auf Sie zugeschneiderte Antwort. Die Website hilft bei der Entscheidungsfindung in allen Lebenslagen und wird von Tag zu Tag klüger und weiser. Sobald Sie eine Frage in das Suchfeld eingegeben haben, werden Ihnen noch einige detaillierte Nachfragen zu Ihrem Problem gestellt. Anschließend erhalten Sie die für Sie am geeignetsten Antworten.

Das gesamte Wissen von Hunch basiert auf der Teilnahme der Nutzer. Je stärker die Community ihre Interessen und Eigenschaften mitteilt, desto größer wird auch der Wissenspool, der jedem Besucher zur Verfügung steht. Wer also Anhänger von Frage-Antwort-Spielen ist aber dabei nicht unbedingt entscheidungsfreudig, ist auf Hunch.com sicherlich gut aufgehoben. Ob sich der Web 2.0 Wissens-Dienst auf die Dauer durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Immerhin ist die Idee des kollektiven Wissens in Online-Form nicht ganz so neu. Als Wissenshäppchen für Zwischendurch aber ist Hunch.com eine nette Abwechslung zur Wiki-Welt.

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Tanja Kiellisch

geschrieben von Tanja Kiellisch am 18. Juni 2009 in der Rubrik Szene

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