1. Erzählst Du uns etwas über Deine Person und Deine Aufgaben bei kernpunkt?
Ich bin seit Oktober 2009 bei kernpunkt als Entwicklerin beschäftigt. Zu meinen Aufgaben gehört die Implementierung von Webanwendungen, meistens mit PHP und MySQL, seit kurzem auch mit Flex.
2. Typo3 gehört zu Deinen erklärten Lieblingsprogrammen. Erklärst Du uns kurz warum?
In TYPO3 sind viele Vorgänge ähnlich gestaltet; hat man die Grundprinzipien verstanden, ist es recht einfach, das System nach seinen Wünschen anzupassen. Dazu ist es ein mächtiges und flexibles CMS. Eine weitere Stärke von TYPO3 ist die Community. Nachdem TYPO3 1997 von Kaspar Skårhøj erfunden wurde, wuchs die Anzahl der Anhänger immer weiter. Zurzeit sind mehrere Zehntausend Entwickler weltweit damit beschäftigt, das CMS immer weiter zu entwickeln und zu verbessern. Es finden mehrmals im Jahr Konferenzen, Developer Days und Touren (z.B. die berühmte Snowboard Tour) statt, auf denen sich die Entwickler untereinander austauschen können.
3. Seit wann beschäftigst Du Dich schon mit Typo3 und in welchem Rahmen?
TYPO3 habe ich das erste Mal 2006 im Rahmen eines Webseiten-Relaunchs kennengelernt. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit habe ich erkannt, dass TYPO3 ein sehr vielseitiges und mächtiges CMS ist. In den folgenden Jahren hatte ich mich fast ausschließlich mit TYPO3 beschäftigt, viele Extensions (Erweiterungen) geschrieben und die Möglichkeiten des Systems ausgelotet.
4. Im letzten Jahr war von einigen Sicherheitslücken bei Typo3 die Rede. Müssen sich die Anwender sorgen?
Der TYPO3 Core (also die Hauptanwendung) gilt als sicher. Die im letzten Jahr entdeckten Lücken wurden schnell behoben und konnten nach wenigen Tagen durch ein zur Verfügung gestelltes Updates geschlossen werden. Es ist prinzipiell sinnvoll, regelmäßig Updates auf dem Core durchzuführen.
Bei den Erweiterungen in TYPO3 sieht es da ein wenig anders aus: Die Extensions können von jedem geschrieben und im TER (TYPO3 Extensions Repository) anderen zur Verfügung gestellt werden. Da sich nicht jeder Programmierer an die gleichen Sicherheitsrichtlinien hält wie das TYPO3-Core-Team, ist es ratsam, sich bei den weniger prominenten Extensions den Code vor der Installation anzuschauen.
5. Manche Programmierer und Anwender beklagen den etwas schwierigen Umgang mit Typo3. Wie siehst Du das?
Der Einstieg ist in der Tat nicht besonders leicht. Gerade die TYPO3 eigene Definitionssprache TypoScript ist nicht einfach zu verstehen, weil sie keiner bekannten Syntax folgt. Es gibt aber viele Tutorials und Bücher, die den Einstieg erleichtern. Dazu gibt es zahlreiche Foren, in denen man Hilfe findet. Bei Kunden kommt TYPO3 gut an, weil das BackEnd intuitiv zu bedienen ist. Nach kurzer Einweisung finden sich die Kunden zurecht und können die Inhalte selbst bearbeiten.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 12. März 2010 in der Rubrik Fünf Fragen an
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Die Nutzung von mobilen Inhalten steigt und damit das Interesse der Nutzer, sich jederzeit und allerorts mit digitalen Informationen zu versorgen. Diese Aussage haben Sie nun schon öfter in diesem Blog gelesen und sie wird Ihnen sicherlich auch noch häufiger begegnen. Denn mit den neuen Ansprüchen der Nutzer steigen auch die Anforderungen an Marketingverantwortliche und Online-Redakteure. Der von ihnen angebotene Content ist selten mobil ausgelegt, sondern lediglich für die Darstellung auf Standardmonitoren ausgelegt. Ruft ein Interessent ein Online-Angebot mit seinem Handy oder Smartphone auf, kann die Betrachtung der Inhalte auf den kleinen Bildschirmen schnell zu mangelhaften Ergebnissen führen.
Dabei ist die Bereitstellung von mobilen Inhalten recht einfach. Diese müssen nicht einmal separat erstellt oder in besonderer Form bearbeitet werden. Unternehmen können ihre Inhalte spezifisch für die Nutzung von mobilen Endgeräten zur Verfügung stellen. Das Enterprise-Content-Management-System FirstSpirit™ zum Beispiel nutzt hierfür einen Content-Aggregator und eine Endgeräte-Steuerung, die den Content in einem gerätespezifischen und kompatiblen Format übergeben.
Um mobile Inhalte mit FirstSpirit™ zu erstellen wird schlicht das Modul Mobilization in das zentrale CMS integriert. Angefragte Inhalte werden dann über das so genannter User Agent-Profiling in Echtzeit für das entsprechende Endgerät optimiert ausgeliefert. Für Redakteure ist dies mit einem sehr einfachen Arbeitsschritt verbunden: Mit einem einigen Klick in der Redakteursansicht erfolgt die Kennzeichnung des Inhalts als mobil. Eine Vorschau-Option stellt das Ergebnis in einem Handy-Simulator dar.
Die Berücksichtigung von mobilen Inhalten in Ihrem Online-Angebot kommt nicht nur neuen Zielgruppen zugute, sondern wird auch Ihren bestehenden Nutzerkreis ansprechen. Denn die Nutzung von mobilem Content ist kein Einzel- oder Trend-Phänomen mehr. Diese Form der Mediennutzung gehört bereits zum Alltag und wird in Zukunft noch an Bedeutung zunehmen.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 10. März 2010 in der Rubrik Kompetenzen, Produkte
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Wenn Ihr Unternehmen zu denen gehört, die so viele Medienkanäle wie möglich nutzen, um ihre Zielgruppen zu erreichen wissen Sie, wie zeitaufwändig und komplex diese Kommunikation sein kann. Inhalte müssen kontinuierlich optimiert und aktualisiert werden. Auf diese Weise erhalten Benutzer und Kunden über Web, Mobilfunk und soziale Netzwerke ein ganzheitliches Online-Erlebnis. Medienkanäle werden zu sogenannten Touchpoints entwickelt, um Nutzer in die verschiedenen Online-Welten einzubinden. Wird diese Kommunikationsaspekt vernachlässigt, verzichtet auf eine langfristige Kundenbindung und damit verbundene Umsätze.
Der Web-Content-Management-Anbieter CoreMedia ermöglicht die zentrale Steuerung von Multi-Touch-Kommunikation. Wichtige Medienkanäle können zentral gesteuert werden, womit eine kontrollierte und intensive Interaktion mit den Benutzern über alle digitale Medienkanäle hinweg möglich ist. CoreMedia stellt hierfür eine umfassende Web-Content-Management-Suite zur Verfügung, die leicht zu implementieren und vor allem zu bedienen ist. Mehr über die Multi-Touch-Kommunikation erfahren Sie in nachfolgenden Film. Wenn Sie weiterführende Informationen über die Web-Content-Management Suite von CoreMedia erhalten möchten, schauen Sie gerne auf unserer Website vorbei.
geschrieben von Walter Hahn am 5. März 2010 in der Rubrik Produkte
Als Kundenberater beschäftige ich mich ausführlich mit allen Produktneuerungen und Online-Innovationen, die auf dem Online-Markt derzeit zu finden sind.
Die erste Ausgabe des Contentmanager.de-Praxishandbuchs ist erschienen. Es bündelt das Fachwissen von 16 ausgesuchten Anwenderberichten zum Thema Content Management. Die gesamte Ausgabe können Sie sich auf contentmanager.de herunterladen. Der Beitrag der kernpunkt GmbH „Auswahl und Einführung eines Content Management Systems bei der Wirtgen Group“ steht Ihnen separat auf unserer Website als Download zur Verfügung. Wir schildern Ihnen, wie das international ausgerichtete Unternehmen Wirtgen Group zahlreiche Länder-Websites unter einem Corporate Design vereint und durch den Einsatz intelligenter Workflow-Lösungen Zeit und Kosten beim Übersetzungsprozess spart.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 28. Januar 2010 in der Rubrik Kompetenzen
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Der englische Begriff Content bezeichnet zu Deutsch einen Inhalt, der zur Information, Bildung oder Unterhaltung der Rezipienten genutzt werden kann (vergl. Marktstudie zu Crossmedialen Redaktionssystemen, Sabrina Saturna und Stefan Krüger). Im engeren Sinne handelt es sich bei Content um von einer Redaktion hergestellte Inhalte, im weiteren Sinne reden wir von Inhalten, die durch Werbe- oder Endkunden erzeugt wurden.
Content kann mithilfe verschiedener Medientypen repräsentiert werden. Dynamische Medientypen sind zum Beispiel Audio oder Video. Statische Medientypen können Texte oder Bilder sein. Genau wie bei Produkten hat auch Content einen Lebenszyklus, denn mit der Zeit sinkt die Nachfrage nach Informationen und die Inhalte müssen aktualisiert oder ersetzt werden. Generell wird Web-Content mithilfe eines Content-Management-Systems erstellt und verwaltet.
geschrieben von Matthias Steinforth am 18. Dezember 2009 in der Rubrik Kompetenzen
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.