Klicken Sie einen Link oder ein Vorschaubild auf einer Webseite an, wird diese abgedunkelt und ein Dialogfenster, ein vergrößertes Bild, ein Video oder ein Informationstext überlagert die Seite mit einem Transparenz-Effekt. Die Lightbox erlaubt dem Nutzer eine Interaktion mit der Website, ohne durch einen Seitenwechsel auf zum Beispiel ein separates Formular gestört zu werden. Sie ermöglicht einen äußerst eleganten Weg, um ergänzende Inhalte dezent auf einer Website zu platzieren. Verlassen kann man die Lightbox einfach über eine Close-Funktion oder meistens auch durch das Betätigen der ESC-Taste. Populär wurde diese Form der Informationspräsentation mit dem Aufkommen des Web 2.0, mit dem sich neue Technologien und ein reduziertes Design etablierten.
geschrieben von Sandy Zukowski am 5. Februar 2010 in der Rubrik Was ist eigentlich
Als Leiterin der Abteilung Kreation bei der kernpunkt GmbH setze ich mich mit allen Themen rund um Design 2.0, Flash, Web-Video und Kreativitätstechniken auseinander.
Klar, werden Sie sagen, ein Logo kennzeichnet eine Marke oder ein Unternehmen und hilft, seinen Wiedererkennungswert zu steigern. Aber die Definition eines Logos ist weitaus umfangreicher, wie auch Pixelpipe sehr schön beschreibt. In dem Buch „LOGO – Grundlagen der visuellen Zeichengestaltung, ist ein Logo als „ein alphabetisches oder numerisches oder aus beiden kombiniertes Erkennungsmerkmal einer Institution“ beschrieben. Laut dieser Definition muss ein Logo immer Zeichen wie Buchstaben, Wörter, Zahlen oder eine Kombination derer enthalten. Eine rein bildhafte Darstellung ist streng genommen kein Logo, sondern ein Signet.
Ein Logo hat neben der Identifikationsfunktion zusätzlich auch immer eine Kommunikationsfunktion. Grundsätzlich lassen sich hier vier Formen unterscheiden: Das Wortzeichen (PC-WARE, Microsoft), das Buchstabenzeichen (ADAC, IBM), das Zahlzeichen (Kabel 1, 4711 – Kölnisch Wasser) und das kombinierte Zeichen (Deutsche Bank, Adobe. Das Bildzeichen fällt in die Rubrik Signet, wird aber oft mit Logofunktion eingesetzt. Wer sich etwas genauer mit den Möglichkeiten der Erstellung eines Logos auseinandersetzen möchte, findet auf Six Revisions eine schöne Übersicht.
Jedes Unternehmen, das sich mit Erstellung oder Überarbeitung seines Logos auseinandersetzt, muss nicht nur auf den bereits erwähnten Wiedererkennungswert achten und diesen innerhalb eines innovativen und modernen Designs verarbeiten. Ein Logo sollte zudem alle wichtigen Eigenschaften widerspiegeln, die den USP des Unternehmens beschreiben. Deshalb gehört die Gestaltung eines Logos zu den anspruchsvollsten und gleichzeitig spannendsten Aufgaben im Design.
Als Leiterin der Abteilung Kreation bei der kernpunkt GmbH setze ich mich mit allen Themen rund um Design 2.0, Flash, Web-Video und Kreativitätstechniken auseinander.
Mehrere tausend Schriften existieren in der Typografie-Welt. Mancher Designer kann da schon einmal verzweifeln, bis er die passende Schriftart für sein Projekt gefunden hat. Mit der interaktiven Installation Fontplore funktioniert Schriftensuche einmal anders, berichte designtagebuch.de. An der Fachhochschule Potsdam ist ein Projekt entstanden, das die Suche von Schriften mit einem interaktiven Tisch vereinfacht. Damit entfällt das mühselige Blättern durch gedruckte dicke Kataloge. Der Tisch ermöglicht das Browsen, eine Vorschau, den Vergleich und den direkten Ausdruck der Schriften. Als Hardware-Basis dient maeve. Auf jeden Fall eine sehr schicke Erfindung, auch wenn sie vielleicht nicht ganz so einfach in einem Regal zu verstauen ist, wie ein Buch.
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Flash und überall Flash. Ob als Intro auf der Website oder als informative Animation: Sie kommen kaum noch an den bewegten Onlinebildern vorbei. Zumindest haben Sie den Eindruck. Ihre eigene Website allerdings kommt noch eher statisch daher und wirkt im Vergleich doch etwas „ruhig“. Nun stellen Sie sich die Frage, ob auch Ihr Onlineauftritt frischen Wind benötigt? Dann stellen Sie sich noch zwei weitere Fragen:
1. Wie sorge ich für Bewegung auf meiner Website?
Womit möchten Sie Ihre Onlinebesucher als erstes begrüßen? Überlegen Sie, ob Ihre Website einen eher informativen Charakter aufweist, oder mehr durch emotionale und visuelle Eigenschaften auf sich aufmerksam macht. Ein Flash-Intro kann eine schöne Idee sein, wenn der Inhalt des Flash-Films mit den restlichen Inhalten auf den Seiten korrespondiert und eine starke visuelle Aussage verfolgt. Integrieren Sie Flash aber nur um der schönen Bilder wegen, kann das Ihre Besucher stören, da sie ganz andere Informationen suchen und sich dabei nicht ablenken lassen wollen. Nichts ist schlimmer als ein lang gezogenes Flash-Intro, das die Nutzer erst „über sich ergehen lassen müssen“, bevor sie endlich auf der Homepage ankommen. Bewegung auf den Internetseiten muss nicht unbedingt mit bewegten Bildern entstehen, sondern hängt von der generellen Präsentation und Dynamik aller Inhalte ab.
2. Womit unterstützt Flash meine Inhalte?
Flash ist sehr geeignet, um komplexe Themen interaktiv begreifbar zu gestalten. So können zum Beispiel schwierige technische Zusammenhänge oder Produktionsabläufe mit Flash visualisiert werden, damit der Betrachter einen verständlichen Eindruck von Produkten oder Dienstleistungen erhält. Hier kann der Einsatz von Flash den innovativen Charakter eines Unternehmens noch unterstreichen. Häufig werden Video- oder Sounddateien in eine Flash-Umgebung gesetzt, so dass sich auch hier zahlreiche Möglichkeiten ergeben, visuelle Bewegung in Inhalte zu bringen. Soll Flash einfach nur genutzt werden, um einer Seite mehr Pep zu verleihen, rate ich meist davon ab. Besonders bei sehr seriösen und informativen Seiten kann dies nämlich eher störend wirken. Vor allem, wenn große Unternehmen oder Behörden zu ihrer Zielgruppe zählen, werden diese Probleme beim Abruf der Inhalte bekommen. Häufig ist dort das Installieren von Plugins verboten, so dass Flash-Inhalte überhaupt nicht angezeigt werden können.
Überlegen Sie also sehr genau, an welchen Stellen Flash auf Ihrer Website für wen Sinn macht. Entscheiden Sie sich dafür, setzen Sie es dezent und bestimmt ein. Flash-Seiten können Probleme bei der Suchmaschinenoptimierung bereiten, bieten kaum Standardfunktionen (zum Beispiel der Zurück-Button, Drucken oder Kopieren), die URLs von Unterseiten können nicht kopiert werden und die Aktualisierung der einzelnen Seiten kann mitunter für Sie sehr aufwändig werden. Aber: Flash kann eine wunderbare Möglichkeit sein, das kreative Potenzial Ihres Unternehmens abzubilden und Ihre Nutzer mit neuen Ansichten zu begeistern – mit der richtigen Dosis.
geschrieben von Sandy Zukowski am 22. Juli 2009 in der Rubrik Kompetenzen
Als Leiterin der Abteilung Kreation bei der kernpunkt GmbH setze ich mich mit allen Themen rund um Design 2.0, Flash, Web-Video und Kreativitätstechniken auseinander.
Mögen Sie Wortwolken? Dann habe ich einen kreativen Tipp von designtagebuch.de für Sie. Auf www.wordle.net können Sie Ihre eigenen Wortwolken kreieren. Entweder geben Sie hierzu die URL Ihrer Website oder Ihres Blogs an, einen del.icio.us Nutzernamen oder frei erfundene Wörter, die Sie gerne kunstvoll zusammengestellt haben möchten. In wenigen Sekunden haben Sie eine individuelle Wolke erstellt, deren Layout und Farbgebung Sie beliebig ändern können. Erfinder des kleinen schmucken Programms ist der Amerikaner Jonathan Feinberg, Senior Software Engineer bei IBM.
geschrieben von Sandy Zukowski am 8. Juni 2009 in der Rubrik Szene
Als Leiterin der Abteilung Kreation bei der kernpunkt GmbH setze ich mich mit allen Themen rund um Design 2.0, Flash, Web-Video und Kreativitätstechniken auseinander.