Das Corporate Profile ist im Prinzip eine Neuauflage des klassischen Unternehmensprofils. Letzteres sollte auf jedem Unternehmensauftritt in der Rubrik „Über uns“ zu finden sein. Der Besucher einer Website erfährt somit nicht nur Details über das Produkt- und Leistungsangebot eines Anbieters, sondern kann sich intensiver mit dem Unternehmen, der Geschäftsführung, den Mitarbeitern, der Unternehmensgeschichte und so weiter, beschäftigen.

Im Social Web ist eine neue Repräsentationsart für Unternehmen entstanden: Das Corporate Profile. Dieses bietet ebenfalls ausreichend Raum zur Unternehmensdarstellung, jedoch auf einer externen Plattform und innerhalb eines sozialen Netzwerks. Stellt sich ein Unternehmen auf Facebook, der VZ-Gruppe oder den Lokalisten vor, nutzt es damit nicht nur einen innovativen und lockeren Weg, sondern nimmt gleichzeitig den direkten Kontakt zur Zielgruppe auf. Es verlangt nach Feedback, denn soziale Netzwerke leben von dem stetigen Dialog der Mitglieder untereinander.
Ein weiterer Vorteil: Die Mitglieder können Fan eines Unternehmens oder seiner Marke werden. Sie fügen das Logo ihrem eigenen Profil hinzu, verfolgen aufmerksam die Neuigkeiten auf der Pinnwand und freuen sich über Fotos von Events oder Produktvorstellungen. Wer einmal Fan einer Marke ist bevorzugt auch deren Kauf und lebt das Markenversprechen. Das Corporate Profile ist also viel mehr, als eine bloße Unternehmensdarstellung: Es ist die Eröffnung eines persönlichen Dialogs zur eigenen Zielgruppe.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 7. April 2010 in der Rubrik Was ist eigentlich

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Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Sie sind in aller Munde und fast jeder Deutsche Onlinenutzer ist bereits Mitglied in mindestens einer: Die Communitys. Die wohl bekannteste und größte ist auf Facebook zu finden. Viele Unternehmen nutzen diese Plattform bereits, um sich, ihre Angebote und Leistungen in lockerer und moderner Form an die Zielgruppe zu bringen. Diese können sich als „Fan“ dem Unternehmen oder der von ihm positionierten Marke anschließen.
Doch nicht für jedes Unternehmen macht eine Präsenz auf Facebook Sinn. Oder andersherum: Nicht jedes Unternehmen wird mit einem Profil auf der Community-Plattform Erfolg, sprich eine große Anhängerschaft, verzeichnen. Wer über ein solches Portal Markenaufbau betreiben will, sollte dies kritisch hinterfragen. Wie das Marktforschungsinstitut Millward Brown in einer aktuellen Studie zeigt, eignen sich Facebook & Co. vor allem für starke Marken, deren Marktposition bereits gefestigt ist. Sie haben einen klaren Vorteil und sind ihrer Konkurrenz meist überlegen.
Das bedeutet: Es reicht nicht allein aus, eine Marke auf Facebook zu etablieren und dann darauf zu hoffen, dass ihre Reputation mit der wachsenden Fan-Gemeinschaft wächst. Vielmehr können besonders Marken, die bereits anerkannt und gerne genutzt sind, innerhalb einer Community ihr Image noch weiter stärken. Zudem besteht für sie die Möglichkeit, unkompliziert mit ihren Kunden in Kontakt zu treten und Informationen schnell und effektiv zu verbreiten. Der Bekanntheitsgrad einer Marke muss bereits vorhanden sein, um auch auf Facebook erfolgreich zu agieren. Tendenziell sind es starke und sehr bekannte Marken, die den größten Nutzen für sich aus solchen Portalen ziehen. Weniger bekannte Marken müssen um ihre Anhängerschaft kämpfen und zusätzliche Maßnahmen walten lassen, um sich einen Namen zu machen.

Profil von Coca Cola auf Facebook
geschrieben von Tanja Kiellisch am 31. März 2010 in der Rubrik Kompetenzen

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Aktuelle Diskussionen beweisen: das Thema “Social Media” steckt noch deutlich in den Kinderschuhen. Während der Schwerpunkt immer noch darauf liegt, den Unternehmen zu veranschaulichen wie der Einsatz in diesem Kommunikations-Umfeld durch Dialog und regen Austausch mit den Zielgruppen jegliche Marketing-Aktivitäten bereichern kann und den Werbetreibenden damit neue Chancen und Wege öffnet, kristallisiert sich neben der Frage nach der Messbarkeit von Daten bereits ein neues Diskussionsthema heraus: die Bestimmung von Qualität.
Gerade erst konnte man erste Erfolge verzeichnen, was den großen Schritt von Quantität zu Qualität in den “herkömmlichen” Online-Medien betraf (Stichwort: Page Impressions vs. Visits), da erreicht genau diese Polemik auch das noch junge und überall gehypte Thema Social Media Marketing. Sind die Beziehungsgeflechte in den Communitys wirklich so stark, wie man annimmt? Vertrauen die Nutzer in den Netzwerken wirklich so sehr auf die “Meinungsmacher” unter ihren Kontakten, wie man vermutet? Sind die Verknüpfungen der User wirklich als persönliche Bindungen an ein Thema zu sehen, oder handelt es sich hier vielleicht einfach nur um oberflächliche “Statements”, deren Tiefe auf Dauer eher nichtssagend sein dürfte?

Um die Beziehungen der Nutzer zu einzelnen Themen, Kontakten, Marken und Organisationen zukünftig besser bewerten zu können, geht als erstes Facebook neue Wege: aktuell wird der Einsatz sogenannter “Quick Response Codes” intensiv getestet, um einen direkten und intensiveren Bezug zwischen Online- und Offline-Welt herstellen zu können. Das Prinzip: in der “realen” Welt können neben den Nutzern selbst auch Orte (z.B. Shops), Produkte (z.B. Magazine oder Bücher) oder alltägliche Waren (Kleidung, Accessoires) mit diesen Codes versehen werden.
Diese Codes können mit jeder Form von Informationen hinterlegt werden – unter anderem auch Web-Links. Der Clou: fotografiert ein Nutzer einen solchen Code oder scannt ihn ein, kann er über ihn direkt zu entsprechenden Fan-Seiten, Nutzer-Profilen oder Gruppen weitergeleitet werden, während der Herausgeber des Codes über diesen Weg nicht nur intensivere persönliche Kontakte verifizieren kann, sondern auch noch die Chance erhält, den Aufenthaltsort des Nutzers zu bestimmen. So lässt sich zum Beispiel leicht herausfinden, wo ein User gerne einkauft, welche Marken er bevorzugt oder welche Bars er am Wochenende besucht.
Während Facebook selbst sich mit einem eigenen Code noch in der Testphase befindet, sind externe Anbieter bereits fleißig in der Umsetzungsphase. Die Frage danach, ob und wie weit User allerdings gewillt sind, die ohnehin schon große Fülle an privaten Informationen auch noch durch solche Daten preiszugeben, bleibt dahingestellt – allerdings zeigt die große Beliebtheit von Ortungsdiensten wie Gowalla oder Foursquare, dass selbst solche Applikationen durchaus auf Interesse stoßen.
geschrieben von Dominik Multhaupt am 25. März 2010 in der Rubrik Kompetenzen, Szene

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Ich arbeite als Leiter Online-Marketing bei kernpunkt. Themen wie SEO und SEM, Web 2.0 und virales Marketing sowie das mobile Internet interessieren mich besonders.
Die Nutzung von facebook als Marketinginstrument ist momentan ziemlich angesagt. Doch weder die Werbeakzeptanz noch die Werbewirkung konnten bislang ausreichend untersucht werden. Dazu fehlen schlicht die Erfahrungswerte, denn Social Media Marketing ist eine recht junge Kommunikationsmaßnahme. Das Werben in sozialen Netzwerken hat sich bislang als relativ anspruchsvoll erwiesen, denn die Nutzer von facebook und Co. können sehr genau zwischen einer ernst gemeinten Kontaktaufnahme und plumper Werbung unterscheiden. Viele Unternehmen bauen bei Ihrer Kommunikationsstrategie hauptsächlich auf Aufmerksamkeit und nehmen dabei auch irreführende oder schlecht konzipierte Werbemaßnahmen in Kauf.

Die Schaltung von Werbeanzeigen auf facebook sollte intelligent und mit interaktivem Anspruch geschehen. Weder sollten die Nutzer falsche Tatsachen präsentiert bekommen, noch mit langweiligen Textanzeigen genervt werden. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, facebook als effektive Werbeplattform zu nutzen:
1. Setzen Sie auf eine persönliche Ansprache.
2. Erwecken Sie Neugierde und inszenieren Sie Ihr Produkt als offenes Geheimnis.
3. Setzen Sie auf eine einfache, prägnante und andersartige Bildsprache.
4. Geben Sie einen Grund, warum Ihre Zielgruppe Fan Ihres Produkts werden sollte.
5. Nutzen Sie intelligente Targetingmaßnahmen.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 8. März 2010 in der Rubrik Kompetenzen

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Wer gerne online shoppt nutzt vorzugsweise soziale Netzwerke, um sich näher über die jeweilige Marke zu informieren, lautet ein Fazit des „2010 Social Media Reports“. Mehr als die Hälfte aller Befragten nutzt vor allem Facebook regelmäßig, darauf folgen YouTube, MySpace und Twitter in der Beliebtheitsskala. Die meisten Nutzer verfolgen dabei die Interaktion mit ihren Lieblingsmarken, möchten mehr über die Produkte lernen oder über besondere Angebote informiert werden. Die wenigstens suchen dabei Kundenservice.
Für Unternehmen ergibt sich eine großartige Chance: Über soziale Netzwerke lässt sich nicht nur im lockeren Umgangston mit den Kunden kommunizieren, sondern ebenso unkonventionell über Neuigkeiten und Sonderangebote informieren. Die Marke kann in verschiedenen und vor allem neuen Facetten dargestellt werden, so dass weitere Zielgruppenpotenziale erschlossen werden.

Allerdings sollte bei der Markendarstellung innerhalb eines sozialen Netzwerks auf eine langfristige Strategie geachtet und Glaubwürdigkeit beibehalten werden. Wichtig ist zum Beispiel die abwechslungsreiche Gestaltung von Inhalten, Statusmeldungen und multimedialen Angeboten. Diskussionen und Kommentare der Mitglieder sollten nicht nur aktiv verfolgt, sondern beantwortet und ergänzt werden. Der Nutzungsvorteil eines sozialen Netzwerks für ein Unternehmen liegt in der Freiwilligkeit der Konsumenten, sich mit einer Marke zu beschäftigen. Unternehmen und Interessenten kommunizieren freiwillig und mit einer positiven Grundeinstellung, so dass positive Markeneffekte entstehen können.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 19. Februar 2010 in der Rubrik Kompetenzen

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