Wem 140 Zeichen noch nicht reduziert genug sind, der wird vielleicht lieber in Bildern sprechen wollen. Google hat ein Projekt namens Search Stories gestartet, mit dessen Hilfe man sich aus Google-Suchanfragen eine eigene kleine Geschichte zusammenbasteln kann. Anfang Februar hatte Google bereits beim Superbowl mit einer kleinen Liebesgeschichte namens „Parisian Love“ in eben diesem Suchstil geworben.
Die Erstellung des Kurz-Videos ist ganz einfach: Insgesamt können sieben Suchbegriffe eingegeben werden, wobei Sie sich zwischen Web-, Bilder-, Blog-, Bücher- oder die Produktsuche sowie Google News oder Google Maps entscheiden können. In einer Vorschau sehen Sie je Begriff, welche Ergebnisse Ihre Anfrage bringt. Im nächsten Schritt stehen Ihnen insgesamt 24 Hintergrundsounds zur Auswahl. Wenn Sie mit Ihrem Video zufrieden sind laden Sie es über Ihren YouTube Account hoch.
Ich habe mich auch an einem Stück Kulturgut versucht und präsentiere Ihnen heute exklusiv, wie es zu diesem Blog-Beitrag kommen konnte:
geschrieben von Tanja Kiellisch am 13. April 2010 in der Rubrik Szene
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Seit einigen Tagen ist es nun auf dem Markt erhältlich: Neben MacBooks, iPhones, iPods und einigen weiteren Produkten gibt es seit Anfang April nun auch das iPad von Apple in den USA zu kaufen. Gespannt fragen sich daher nicht nur Analysten und Mac-Fans, was „Apple‘s next big thing“ sein wird. Auch ich habe mir hierzu Gedanken gemacht und bin der Meinung, dass Apple dieses Jahr noch mit einer eigenen Suchtechnologie auf den Markt kommen wird. Apple’s nächster großer Wurf wird iSearch.
Suchtechnologie oder Suchmaschine?
Bewusst habe ich den Begriff Suchtechnologie gewählt. Denn im Gegensatz zu Google wird Apple seine Suche nicht an den Browser – also das Web – sondern an die i-Produkte und damit an das MacOS oder das iPhone-/iPad-Betriebssystem koppeln. Gründe gibt es dafür mehrere: Zum einen bietet Apple mit iTunes bereits eine Software, die über rund 100 Millionen Kunden-Konten verfügt (sprich mindestens auf gleichvielen Endgeräten läuft). Auf dieser Basis und mit dem Wissen welches Apple über die Nutzer bereits gesammelt hat, kann eine Suchsoftware sehr stark auf die Bedürfnisse ausgerichtet werden. Zum anderen hat – und in diesem Bereich war Apple der Konkurrenz immer einige Schritte voraus – eine Client-Software (also keine Web-Lösung) in puncto Benutzerfreundlichkeit wesentliche Vorteile.
Apple beherrscht das Thema Suche
Was wird iSearch können?
Apple muss sich mit Google messen lassen. Zumindest, was die Qualität der Suchergebnisse betrifft. Doch hier ist man sicherlich – trotz einiger Jahre Vorsprung von Google – in der Lage einen existierenden Software-Anbieter zu übernehmen oder einen eigenen Suchalgorithmus zu entwickeln. Mit der Technologie die im iTunes Genius steckt, hat Apple bereits gezeigt, zu was die Entwickler im Bereich der Informationsverarbeitung in der Lage ist.
Daher wird iSearch vor allem mit der Benutzerführung punkten. Und hier ist genau Googles Schwäche: Die Menge der Daten wird immer größer und die Darstellung auf einer SERP (Search Engine Result Page) kaum noch zu handeln. Sucht man bei Google beispielsweise nach iPad so bekommt man neben den bezahlen sowie unbezahlten Treffern auch News, Live-Tweets aus Twitter, Bildern und Videos zum Thema dargestellt. Die Informationsflut steigt und ist im Browsern aktuell nicht übersichtlich darstellbar.
Suchergebnisse bei Google
Stellt man sich hier die Möglichkeiten eines iPads oder iPhones und deren Nutzerführung vor, so stehen plötzlich wesentlich mehr Möglichkeiten zur Verfügung: Per Fingerbewegung kann durch Ergebnisse gescrollt werden; diese können per Bildschirmberührung sortiert, bewegt oder bewertet werden. Mir kam schnell der Gedanke an Tom Cruise in Minority Report, der per Handbewegung Informationen klassifiziert und sortiert. So wird Apple Suchmaschine auch funktionieren und damit neue Möglichkeiten – insbesondere für die Darstellung multimedialer Suchergebnisse – liefern.
Was bringt Apple eine eigene Suche?
In erster Linie Unabhängigkeit von Google. Kurzfristig wird iSearch Google nicht die Marktführung nehmen können. Hierfür ist die Verbreitung der Apple Endgeräte noch zu gering. Denkt man aber weiter, so verfügt Apple über die notwendige Infrastruktur, um sowohl personalisierte Suchergebnisse (mySearch) anbieten als auch Werbung (iAd) über seine Lösung verkaufen zu können. Alle iTunes-Accounts sind mit Kreditkarten- oder Bank-Daten versehen; das Buchen eines Werbeplatzes ist somit nur einen Klick im iTunes-Store entfernt. Auch hat Apple den Zugriff auf genügend Content: In Musik, Videos, eBooks und elektronischen Magazinen kann man über iSearch natürlich ebenfalls suchen und im Gegensatz zu Google die entsprechenden Inhalte auch direkt kaufen.
Und wann startet Apple’s iSearch?
Das weiß vermutlich nur Steve Jobs. Ich würde auf Herbst 2010 tippen…
geschrieben von Matthias Steinforth am 7. April 2010 in der Rubrik Szene
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Seit heute hat die Suchmaschine Google die Suchergebnisse um einen bedeutenden Schritt erweitert: weltweit können Nutzer nun auch in Echtzeit nach bestimmten Themen oder Interessen suchen. Auf diesem Weg hat die Suchmaschine ein wichtiges Tool geschaffen, mit dem auch Inhalte aus Microblog-Services wie Twitter und Identica sowie aus Status-Updates aus Facebook und MySpace oder sogar Blogupdates integriert werden. Während allerdings die Kurznachrichten ausnahmslos alle in die Ergebnisse einfließen, werden zum Beispiel bei Facebook nur jene Updates von Seiten mit mehr als 5.000 Fans integriert – es bleibt abzuwarten, ob sich das nicht noch ändern wird. Die neue Echtzeitsuche soll helfen, auch zeitlich nahe oder regional begrenzte Inhalte aufzunehmen, die für die Nutzer wichtig sein können. Über Tools wie Twitter verbreiten sich Nachrichten inzwischen schon weit schneller, als es über andere Kanäle der Fall ist, so dass die Nutzer viel schneller mit Informationen versorgt werden.
Um zur Echtzeitsuche zu gelangen, klickt der User nach Eingabe einer Keyword-Kombination auf den Link “Optionen anzeigen” unter der Hauptnavigation in Google und erhält so die Auswahl verschiedener zeitlicher Einträge, die sich über unterscheidliche Filter sogar noch auf ihre Quellen eingrenzen lassen.
geschrieben von Dominik Multhaupt am 19. März 2010 in der Rubrik Szene
Ich arbeite als Leiter Online-Marketing bei kernpunkt. Themen wie SEO und SEM, Web 2.0 und virales Marketing sowie das mobile Internet interessieren mich besonders.
Anhänger des Cloud-Computings haben vielleicht bereits auf den webbasierten Hosting-Service von Google, Google Apps, gesetzt. Google setzt mit diesem Angebot auf den populären Trend „Software as a Service“, bei dem Dienstleistungen und Programme von Anbietern über das Internet angeboten werden. Bei Google sind das der Mailserver mit Virenscanner und Spam-Schutz, die Terminverwaltung und zahlreiche Office-Funktionen. Der Google-Server stellt ausreichend Platz zur Verfügung und die Anwender müssen sich nicht selbst um die Installation und Aktualisierung der Programme kümmern. Die Zusammenarbeit der Nutzer wird gefördert und Kosten für die Hardware reduzieren sich merkbar.
Seit heute stellt Google mit dem Google Apps Marketplace einen Marktplatz für Business-Applikationen bereit. Hierbei handelt es sich um eine Art App-Store für Business-Anwendungen, auf der Software-Unternehmen und Entwickler Anwendungen anbieten können, die von Benutzern von Google Apps integriert werden. Authorisiert der Anwender die Anwendungen können diese auf die Daten des Nutzers zugreifen und mit sinnvollen Funktionen bereichern. Nach Angaben von Google bieten zurzeit rund 50 Unternehmen eigene Applikationen an.
geschrieben von Matthias Steinforth am 10. März 2010 in der Rubrik Szene
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Die meisten Suchenden im Internet schauen sich nur in sehr seltenen Fällen auch die Seiten zwei und drei der Suchergebnisse einer Suchmaschine an. Deshalb ist es für Unternehmen umso wichtiger, eine sehr gute Positionierung im Ranking zu erreichen. Eine hervorragende Position bei Google bekommt man jedoch nicht von selbst, die vorderen Plätze sind hart umkämpft. Mittelständische Unternehmen profitieren oft von einer guten Positionierung auf den Ergebnislisten für die lokale Suche, denn dort ist der Wettbewerb geringer. Mit kleinen Tricks bei der Suchmaschinenoptimierung landen Sie garantiert auf Platz 1 des Rankings, gemeinsam mit einem Kartenausschnitt von Google Maps.
Melden Sie sich dafür kostenlos mit Ihrer Website im lokalen Branchencenter bei Google an. Zudem registrieren Sie Ihr Unternehmen in einigen kostenlosen Online-Branchenbüchern, wie Gelbe Seiten, klicktel oder qype. Im HTML-Title der Startseite Ihrer Website nennen Sie die Branche und den Stadtnamen. Die Nennung Ihrer gesamten Adresse nehmen Sie im Footer der Website vor. Diese Maßnahmen reichen bereits aus, um Sie in wenigen Wochen auf die oberen Plätze des Ergebnisranking zu positionieren.
geschrieben von Matthias Steinforth am 17. November 2009 in der Rubrik Kompetenzen
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.