Wer von Ihnen kann sich noch an die Suchmaschine Wolfram Alpha erinnern? Nach ihrer viel umschriebenen Einführung in den Suchmaschinenmarkt ist es leider etwas leiser um sie geworden. Bis jetzt: Denn Bing geht nun eine Kooperation mit der Maschine für semantische Eingaben und wissenschaftliche Ergebnisse ein, berichtet Basic Thinking. Microsoft integriert die Suchergebnisse von Wolfram Alpha aus den Bereichen Ernährung, Gesundheit und fortgeschrittene Mathematik. Die Ergebnisse werden vorerst nur in der US-Version von Bing erscheinen. Die Nutzer in Deutschland werden noch eine Weile auf die neue Schnittstelle warten müssen.
Und auch Google verknüpft künftig bestimmte Suchanfragen mit einer neuen Schnittstelle: Die Weltbank wird Ergebnisse und Berechnungen über demographische Daten, Informationen über die jeweilige Energienutzung und natürlich Bruttoinlandsprodukte liefern. Damit gerät der Suchmaschinenmarkt weiter in Bewegung. Nachdem Bing bereits in den letzten Monaten steigende Nutzerzahlen verzeichnen konnte, wird die Erweiterung für wachsende Beliebtheit sorgen.
geschrieben von Matthias Steinforth am 12. November 2009 in der Rubrik Szene
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Der Suchmaschinenriese bringt ein neues Produkt auf den Markt: Google Commerce Search ist ein web-basierter Service, den Shop-Betreiber in ihr System integrieren können. Der Dienst kann nach Präferenzen wie Kategorie, Preis, Marke und weiteres suchen. Spezielle Produkte können hervorgehoben werden und zusammen gehörende Waren sind miteinander verknüpfbar. Die Anzeige der Produkte ist an die Gestaltung des eigenen Shops anpassbar, und sogar das Google-Logo kann durch das eigene Markenzeichen ersetzt werden. Sonderaktionen lassen sich auf Top-Positionen anzeigen.
Auch Google Analytics ist in die Suchmaschine integriert und informiert über die meistgesuchten Produkte oder Klickraten auf Sonderangebote. Google Commerce Search soll ab 50.000 US-Dollar pro Jahr zu haben sein, wobei Google hierbei die 1.000 größten Online-Shops in jedem Land ansprechen will.
geschrieben von Matthias Steinforth am 5. November 2009 in der Rubrik Produkte
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Nun ist sie da, die soziale Suche. Mit der Hilfe von Google können zukünftig auch Suchergebnisse aus den Kommentaren, Beiträgen und Steckbriefen von Familie, Freunde und Bekannte angezeigt werden. Laut Google werden so relevante öffentliche Inhalte leichter aufgefunden. Diese relevante soziale Öffentlichkeit, also der engste soziale Kreis im Internet, bezieht sich allerdings nur auf Besitzer eines Google Accounts und die darüber verbundenen weiteren sozialen Netzwerke, wie FriendFeed oder Twitter.
Ist Social Search aktiviert, erscheinen in der regulären Google-Ergebnisliste auf den letzten beiden Plätzen Inhalte aus dem sozialen Netzwerk. Suchen Sie also zum Beispiel nach Reisetipps für Neuseeland, führt Google auch weiterführende Informationen von Websites, Blogs oder öffentlichen Profilen der eigenen Freunde mit auf. War die Schwester ihrer Freundin bereits in diesem Land und hat Fotos und Reisebeschreibungen in ihrem Blog veröffentlicht, werden Sie diese über Social Search finden.
Es stellt sich die Frage, wie relevant solche Ergebnisse sein können. Denn für gewöhnlich ist davon auszugehen, dass die eigenen sozialen Kontakte im Netz sowie deren Hobbys, Interessen und Erfahrungen ohnehin bekannt sind. Zählen die Kontakte meiner Kontakte auch zu meinem sozialen Netzwerk? Und was ist eigentlich mit meinen Freunden, die keinen Google Account besitzen? Zählen diese dann nicht mehr zu meinem sozialen Kreis? Social Search befindet sich derzeit noch in der Experimentierphase und es wird spannend sein zu beobachten, wie diese Suchoption von den Nutzern angenommen wird.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 27. Oktober 2009 in der Rubrik Szene
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Meldungen und Status-Updates von Twitter werden seit gestern Mittag in die Suche von Bing integriert, berichtet golem.de. Gestern Abend folgte der Suchmaschinen-Gigant Google und bot seinerseits ebenfalls die Twitter-Suche an. Zurzeit funktioniert die neue Suchfunktion nur in der US-Ausgabe von Bing. Wer sie testen möchte wählt bei Bing als Land „United States Englisch (USA Englisch) aus und ruft die URL http://www.bing.com/twitter auf. Eine Tag-Cloud empfängt den Besucher hier bereits und informiert ihn darüber, was die Twitter-Gemeinde zurzeit bewegt.
Nach eigenen Angaben hebt Bing die Tweets maximal eine Woche auf und zeigt keine Daten an, die von den Nutzern gelöscht oder geschützt wurden. Weiterhin ist auch das Durchsuchen von Facebook-Einträgen geplant. Nutzer der sozialen Kommunikationsangebote sollten noch sensibler mit ihren eigenen Daten umgehen und sich darüber im Klaren sein, dass ihre Meinungen und Kommentare für die Öffentlichkeit noch zugänglicher werden. Für Unternehmen bedeutet dies, sich künftig bei der Suchmaschinenoptimierung auch mit den Möglichkeiten von Twitter auseinanderzusetzen, sofern dies für die Unternehmenskommunikation genutzt wird.
geschrieben von Matthias Steinforth am 22. Oktober 2009 in der Rubrik Kompetenzen, Szene
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Es wird Zeit, mit einem Vorurteil aufzuräumen. Der PageRank ist kein Garant für vordere Suchmaschinenpositionen. Das berichtet auch t3n heute. Google legt auf dessen Darstellung immer weniger Wert. Weder wird er zurzeit aktualisiert, noch in den Webmaster-Tools ausgewiesen.
Was genau war der PageRank noch einmal? Der PageRank gilt als Herz von Googles Suchalgorithmus. Er wertet aus, wie viele Links auf eine Website verlinken. Je mehr Verlinkungen eine Website vorzuweisen hat, desto interessanter scheint sie zu sein und umso relevanter ist sie für die Suchergebnisliste. Der PageRank wird von Google errechnet und ermittelt einen für die Öffentlichkeit sichtbaren Wert, der zwischen 0 und 10 liegt. Somit stellt er für viele einen messbaren, für die Suchmaschinenoptimierung relevanten, Wert dar.
Doch Verlinkungen allein beschreiben nicht die Wertigkeit einer Seite. Wichtig sind neben dem Text, der verlinkt wird, auch der redaktionelle und thematische Zusammenhang, die weiteren Inhalte der Seite, der Titel der Website, die URL, das Alter der Adresse und der Inhalte. Also an alle, die sich bislang sehr viel von einem hohen PageRank versprochen haben: Auch wenn dieser noch so hoch steht, bedeutet das noch lange nicht, dass das eigene Angebot bei den wichtigen Suchbegriffen auf Platz 1 gelistet wird.
geschrieben von Matthias Steinforth am 19. Oktober 2009 in der Rubrik Kompetenzen
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.