Das auf Augmented Reality spezialisierte Unternehmen metaio hat seine AR-Applikation für das iPhone veröffentlicht. Die Nutzer haben nun die Möglichkeit, auf Basis von Schnappschüssen animierte 3D-Szene zu erstellen, diese mit einem Standort zu verbinden und zu veröffentlichen. Ein Zugriff auf die lokale Suche per Google ist möglich. Die kreierten Inhalte können zusätzlich über soziale Netzwerke wie Facebook geteilt werden. Auch Twitter-Nachrichten oder Weblinks können standortbezogen abgelegt werden und von anderen Usern erkundet werden.
Wer keine iPhone App herunterladen kann oder möchte, schaut sich die Ergebnisse bei Interesse einfach unter www.junaio.com an. Hier stehen die neuesten AR-Erfindungen der Nutzer zur Verfügung. Der Dienst wird in Zukunft weiter modifiziert und baut auf die Kreativität seiner Community. Augmented Reality wird somit in kleinen Schritten immer stärker in den Alltag der Nutzer integriert. Junaio bietet die Möglichkeit zur spielerischen Auseinandersetzung mit erweiterter Realität und sichert sich schnelle virale Effekte.
geschrieben von Christian Wenzel am 13. November 2009 in der Rubrik Szene
Ich bin als Konzepter und Informationsarchitekt für die kernpunkt GmbH tätig. Dort beschäftige ich mich mit der strategischen und inhaltlichen Konzeption von Kommunikationslösungen.
App ist die Kurzform für Application oder, auf Deutsch, Applikation. Es handelt sich um ein kleines Hilfsprogramm für Multimedia-Handys, derzeit überwiegend entwickelt und eingesetzt für das Apple iPhone. Mittlerweile existieren mehr als 100.000 Applikationen, die von den iPhone-Besitzern auf der Plattform iTunes Store teils kostenlos, teils kostenpflichtig heruntergeladen werden können. Von nützlich bis unsinnig tummeln sich dort die verschiedensten Anwendungen, die entweder von den Apple Entwicklern selbst stammen oder von freien Entwicklern angeboten werden. Zurzeit wurden rund zwei Millarden Downloads vorgenommen – Tendenz steigend.
Wozu dienen die Apps? Ob Zuhause, zum Ausgehen, unterwegs oder zur Steigerung der Produktivität: Die kleinen Helfer können in jeder denkbaren Lebenssituation Unterstützung leisten, sofern sie vom Nutzer akzeptiert und als sinnvoll anerkannt werden. So ist das Erstellen einer Einkaufsliste möglich, die Suche nach dem nächsten Restaurant, das Kochen des perfekten Frühstückeis, Entspannung mithilfe eines virtuellen Aquariums, das Trinken eines Biers oder das Buchen von Konzerttickets. Unternehmen, die ihren Kunden Zusatzleistungen in Form von Apps anbieten möchten, sollten darauf achten, eine möglichst nützliche Hilfe für den mobilen Internetalltag zu erstellen, die in direktem Zusammenhang mit ihren eigenen Online-Angeboten steht.
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Ab Ende Juni ist es endlich im Handel erhältlich: Das neue iPhone 3G S, das, laut Hersteller Apple, „schnellste iPhone aller Zeiten“. Das „S“ bei 3G S steht für „Speed“, und scheint seinem Namen alle Ehre zu machen. Doppelt so schnell soll das neue iPhone sein und außerdem eine längere Akkulaufzeit haben. Außerdem sind zukünftig auch das Aufzeichnen von Videos mit einer Drei-Megapixel-Kamera, das Wählen einer Nummer oder Auswählen eines Songs per Sprachsteuerung, Texte und Fotos ausschneiden, kopieren und einsetzen sowie das Anzeigen der Himmelsrichtung mit einem integrierten Kompass möglich. Die gesamte Leistungsübersicht finden Sie auf apple.com.
Damit dürfte die Nutzung mobiler Angebote weiter steigen. Da auch die Tarife immer erschwinglicher werden, erobern das iPhone, sowie sicherlich auch konkurrenzfähige Geräte, in den nächsten Jahren die Masse der Mobilfunknutzer. Abzuwarten bleibt allerdings, welche mobilen Dienste sich wirklich durchsetzen werden (siehe auch Artikel über den mobilen Einkaufszettel). Die Kunden werden in jedem Fall experimentierfreudiger und schätzen innovative mobile Angebote. Deshalb sollten Website-Betreiber langsam aber sicher mobile Dienste in Ihr Portfolio aufnehmen und darauf achten, die Unternehmens-Website auch für den mobilen Surfer tauglich zu halten.
geschrieben von Tanja Kiellisch am 9. Juni 2009 in der Rubrik Szene
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.
Wanderungen durch Wald und Wiesen könnten bald dank Smartphone zu einem fundierten Naturerlebnis werden. Wenn es nach den Forschern der amerikanischen National Science Foundation geht, soll in Zukunft niemand mehr auf sperrige Sachbücher angewiesen sein, um im Wald zum Beispiel einen bestimmten Baum zu identifizieren. Anhand der Form der Blätter wird ein Smartphone bald erkennen können, um welche Pflanze es sich handelt, berichtet pressetext. Das Programm wurde bereits auf einigen mobilen Endgeräten getestet. Doch nicht nur Bäume und Blätter, sondern auch andere Pflanzen und Tierlaute, wie zum Beispiel Vogelgesang, sollen künftig erkennbar sein.
Zurzeit ist das Programm noch nicht für die Öffentlichkeit erhältlich. Dies wird sich aber bald schon ändern und auch Google-, Nokia- und Microsoft-Plattformen sollen dann bedient werden. Wer sich für Delfine interessiert, kann sich derweil eine ähnliche Software der Forscher in Tampa Bay herunterladen. Das Programm identifiziert die Tiere anhand eines Fotos der Rückenflosse und soll das Bewusstsein für ihren Schutz steigern.
geschrieben von Matthias Steinforth am 12. Mai 2009 in der Rubrik Szene
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Sie haben den Begriff bestimmt schon mindestens einmal gehört: Location Based Services. Normalerweise begegnet Ihnen der Ausdruck im Zusammenhang mit dem mobilen Internet oder mit dem iPhone. Das ist doch irgend so was Technisches? Wozu brauche ich das? Muss ich das jetzt in mein Marketing mit einbeziehen? Und überhaupt: Ist das mobile Internet denn jetzt wirklich Thema?
Location Based Services werden zumindest immer populärer. Was genau ist das eigentlich? LBS bedeutet, dass Sie, sofern Sie ein Handy besitzen, per GPS oder UMTS geortet werden können und mobile Services in Anspruch nehmen können. Ihr Handy sendet permanent Signale darüber aus, wo sie sich aufhalten. Ein Beispiel: Haben Sie die Applikation Google Latitude auf Ihrem Handy geladen, können Sie und Ihre Freunde sich permanent informieren, wo sie sich gerade aufhalten. Die Position von Ihnen allen ist auf einer kleinen Landkarte dargestellt. Wozu das gut ist? Sie können sich schnell orientieren, wer gerade in der Nähe ist und Lust hat, mit Ihnen einen Kaffee zu trinken. Sie können kontrollieren, ob Ihre Partnerin oder Ihr Partner jeden Mittwochabend wirklich ins Fitnessstudio geht. Sie sind mobil im Web 2.0.
Location Based Services helfen Ihnen auch, Marketingaktionen direkt an den Mann oder an die Frau zu bringen. Burger King hat sich beispielsweise einmal überlegt, allen Passanten, die sich an ihrem neu eröffneten Fast-Food-Restaurant vorbei bewegt haben, per Bluetooth einen Gutschein für vergünstigte Burger auf das Handy zu senden. Eine Touristikzentrale in Berlin kann ihren Besuchern auf Wunsch Informationen zu allen Sehenswürdigkeiten in der direkten Umgebung mobil mitteilen. Oder denken Sie an ein Konzert: Sie können allen Besuchern Informationen zu der Band und weiteren Konzerten zu schicken – einfach per Handy. Das funktioniert auch auf Ausstellungen, in Museen oder in Einkaufspassagen. Wo sie wollen.
Es gibt zahlreiche neue Möglichkeiten, die sich durch die immer bessere technologische Entwicklung des mobilen Internet ergeben, um Menschen zu erreichen und – im wahrsten Sinne des Wortes – zu bewegen. Dabei sollte man allerdings beachten, die mobile Bevölkerung nicht unaufgefordert anzusprechen, da sich schnell Probleme im Datenschutz ergeben können. Generell sollten die Adressaten vorab informiert werden, eine Einwilligung zu der Aktion zu geben, oder sich im besten Falle selbst für die Services anmelden.
Das Feld ist weit, deshalb empfehle ich Ihnen hier noch ein wenig Lektüre: Advertising Age hat einen sehr verständlichen Artikel zum Thema veröffentlicht: „How Marketers Can Use Location-Based Devices“. Unsere aktuelle Studie „Mobiles Internet“ erklärt Ihnen alle Begriffe, die derzeit im Zusammenhang mit dem mobilen Internet verwendet werden. Seien Sie neugierig!
geschrieben von Tanja Kiellisch am 1. April 2009 in der Rubrik Kompetenzen
Ich bin als Marketingleitung für die kernpunkt GmbH tätig und beschäftige mich mit allen Themen rund um Online-Marketing, Web 2.0, Software-Lösungen und Web-Design.