Möchten Sie Ihre Website optimieren und für Ihre Zielgruppe auffindbar gestalten, steht Ihnen ein bisschen Arbeit bevor. Denn Sie werden diese Aufgabe nicht „Mal eben zwischendurch“ erledigen können, sondern mit Ruhe und Sorgfalt. Ihr Online-Angebot soll auffindbar sein. Deshalb entscheiden Sie sich bei der Keyword-Auswahl am besten für einen Suchbegriff oder eine Kombination von Begriffen, die für die Unverwechselbarkeit Ihres Auftritts stehen.
Denken Sie zunächst einmal scharf nach: Welche Wörter beschreiben die Inhalte Ihrer Website am besten? Wonach würden Ihre Kunden suchen, wenn Sie etwas kaufen wollten, das Sie anbieten? Arbeiten Sie für diese Auswertung am besten in einem Team mit Mitarbeitern und sammeln Sie alle Begriffe, die mit dem Angebot in Verbindung gebracht werden.

Schauen Sie sich im Wettbewerbsumfeld um. Was treibt Ihre Konkurrenz und welche Suchbegriffe nutzt sie? Es macht wenig Sinn Begriffe als Keywords einzusetzen, die bereits stark vom Wettbewerb genutzt werden und mit denen es deshalb schwer sein wird, ein gutes Ranking zu bewirken. Konzentrieren Sie sich auf Begriffe, die das Spezielle Ihres Angebots beschreiben. Versetzen Sie sich dabei in die Lage des Suchenden und überlegen Sie, in welchen Situationen er nach einem Produkt suchen könnte.
Die Nutzung eines Keyword-Tools, wie zum Beispiel von Google, ist ebenfalls hilfreich. Hier stehen Ihnen Alternativbegriffe zur Verfügung, Sie erfahren Details über die Mitbewerberdichte und das durchschnittliche Suchvolumen wird angezeigt.
Vorsicht ist geboten, wenn Sie darüber nachdenken, fremde Markennamen zu benutzen. Die Idee, die Marke der Konkurrenz als Keyword zu nutzen ist genauso fragwürdig, wie Keywords zur Vorspiegelung falscher Tatsachen einzusetzen. Verwenden Sie nicht „Luxus Möbel“, wenn Sie Möbel aus zweiter Hand anbieten oder verwenden Sie etwa „Konkurrenzname Sonderangebot“, um auf Ihre eigenen Sonderangebote aufmerksam zu machen. Das kann sogar rechtliche Folgen haben, denn mit fremden Federn schmückt es sich nicht gut.
Einmal ausgewählte Keywords können und sollten im Rahmen einer oder mehrerer SEM-Kampagnen stets den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Wechseln Sie die Keywords, wenn Sie bestimmte Angebote pushen oder der aktuellen Nachrichtenlage entsprechen möchten.
geschrieben von Matthias Steinforth am 23. April 2010 in der Rubrik Kompetenzen

- 0221 - 569 576-202

- E-Mail

- XING
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Der Einsatz von HTML5 dient zur besseren Strukturierung von Code auf Basis des Contents. Der Inhalt einer Webseite kann somit einfacher und schneller von einer Suchmaschine erkannt, interpretiert und gewertet werden. In anderen Worten bedeutet das: Das Web lernt denken. HTML5 ist ein großer Schritt in Richtung semantisches Web, wo Inhalte und deren Bedeutung für Maschinen verwertbar gemacht werden. Informationen können interpretiert werden, zueinander in Beziehung gesetzt werden und maschinell weiterverarbeitet werden.
Mit HTML5 werden viele neue semantische Tags für die Beschreibung und Auszeichnung von inhaltlich abgegrenzten Bereichen verfügbar. Zum Beispiel “article” für den Haupttext einer Seite, “aside” für Zusatzelemente oder “dialog” für HTML-Konversationen wie etwa in Foren. Bislang werden Seiten meist nur durch Div-Container gegliedert, welche für Suchmaschinen anonym sind. Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung entstehen damit neue Möglichkeiten.
Website- und Shop-Betreiber können Ihre Inhalte künftig besser kennzeichnen und gute Inhalte noch besser in das Suchmaschinenranking einbringen. Auch Videos werden besser auffindbar. Deren Darstellung kann ohne Plug-ins erfolgen und die gesprochenen Inhalte eines Videos können als Transkript hinterlegt werden.

geschrieben von Matthias Steinforth am 25. Februar 2010 in der Rubrik Was ist eigentlich

- 0221 - 569 576-202

- E-Mail

- XING
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
1. SEO ist eine Strategie, keine Taktik
Wenn Sie mit der Suchmaschinenoptimierung für Ihr Unternehmen beginnen bedenken Sie, dass die damit verbundenen Maßnahmen nicht „mal eben zwischendurch“ und „wenn ich Zeit habe“ umgesetzt werden sollten. Eine genaue Festlegung des Maßnahmen-Pakets ist genauso wichtig, wie eine detaillierte Zeitplanung. Sie sollten sich im Klaren darüber sein, mit welchem Keyword Sie an den oberen Plätzen stehen möchten, welche Inhalte Ihrer Website besonders wichtig sind und welche Bereiche Sie hervorheben wollen. Strategische Partnerschaften sind wichtig, um qualifizierte Backlinks zu erhalten und eine effektive Vernetzung zu erreichen.
2. SEO in der Konzeptionsphase mit einbeziehen
Starten Sie mir Suchmaschinenoptimierung nicht erst dann, wenn die Website bereits fertig erstellt ist. Nutzen Sie Launch oder Relaunch, um die geeigneten Maßnahmen direkt am Anfang einzuleiten. Wie muss eine Seite strukturiert sein, welche Metadaten werden hinterlegt, wie soll der Content gestaltet sein? Hier sollten Sie sich von vorne herein mit Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen.
3. Relevante Inhalte erstellen, die auch gefunden werden
Wenn Sie Ihre Webseiten mit Leben füllen, stellen sie sicher, dass die Inhalte erstens relevant sind und zweitens auch gefunden werden. Weder Leser noch Suchmaschinen lassen sich gerne an der Nase herumführen. Das meint: Verfassen Sie Content, der hält was er verspricht und gestalten Sie diesen mit Fakten, nicht mit Füllwörtern. Damit Suchmaschinen Ihre Inhalte finden, ist eine suchmaschinenoptimierte Redaktion notwendig. Überschriften, Zwischenüberschriften sowie die einzelnen Absätze sollten Ihre Keywords mehrfach beinhalten, ohne dabei den Lesefluss zu stören.
Wenn Sie diese drei Punkte am Anfang der Suchmaschinenoptimierung berücksichtigen, legen Sie die Grundsteine für Ihre erfolgreiche Auffindbarkeit.

geschrieben von Matthias Steinforth am 24. Februar 2010 in der Rubrik Kompetenzen

- 0221 - 569 576-202

- E-Mail

- XING
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Das Jahr 2009 hat viele Erweiterungen und Anpassungen für den Bereich der Suchmaschinenoptimierung gebracht. Was war und was wird?
Was war 2009?
Kommen wir zunächst zu Google. Den Begriff Caffeine sollten Sie zumindest schon einmal gehört haben. Es handelt sich um ein technologisches Update von Google, das die Leistungsfähigkeit der Suchtechnologie verbessert. Damit ist schnelleres Crawlen möglich und größere Teile des Webs können intensiver erfasst werden. Theoretisch können sich technologische Updates nicht auf die Suchergebnisse auswirken. Doch oftmals weisen die von Google genutzten lernenden Algorithmen Effekte auf die Ausgabe von Suchergebnissen auf.
Weiterhin führt Google gemeinsam mit anderen Suchmaschinen das kanonische Tag ein. Es wird in Webseiten implementiert, um die Suchmaschine auf die zu indexierende Seite aufmerksam zu machen. So sollen Probleme mit Duplicate Content vermieden werden.

Nicht zuletzt hat Google nun offiziell bestätigt, was bereits vielen bekannt war: Meta Keywords haben so gut wie keine Auswirkungen auf die Position im Ergebnis-Ranking. Sie sind zu einfach zu spammen und deswegen wenig relevant für die Suchergebnisse.
Neben Google war aber auch Microsoft nicht untätig. Mit der Suchmaschine Bing positioniert das Unternehmen ein Produkt, das sich als „Entscheidungsmaschine“ seinen Namen machen soll. Im Unterschied zu Google weist Bing vor allem Stärken bei der semantischen Suche auf. Zudem kooperiert Microsoft mit vertikalen Suchmaschinen wir Wolfram Alpha (deren Namen Sie sich in jedem Fall merken sollten) oder Ciao und integriert Suchtechnologien wie Yahoo und Twitter. Optisch bietet Bing ein frischeres und abwechslungsreicheres Design, während Google weiterhin verstärkt auf den minimalistischen Ansatz baut.
Darüber hinaus werden externe Verlinkungen immer wichtiger für SEO, wobei hier Qualität vor Quantität geht. Linkfarmen sind out – Könner konzentrieren sich auf wertvolle und dichte Inhalte. Sogar Flash wird zurzeit stärker indexiert, da sich HTML-freier Content immer weiter ausbreitet und an Beliebtheit zunimmt.
Was wird 2010?
Da soziale Netzwerke immer stärker wachsen und die Inhalte stellenweise an Relevanz zunehmen, ist Social Search im nächsten Jahr ein wichtiges Thema. Auch Location-basiertes Social Media wird an Bedeutung gewinnen, denn lokale Suchergebnisse sind für Nutzer, deren Smartphones mit GPS ausgestattet sind, mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Weiterhin werden die Ladezeiten von Webseiten wichtiger werden. Außerdem wird HTML 5 in den Vordergrund rücken, wobei die Nutzung als Standard noch etwas auf sich warten lassen wird.
geschrieben von Matthias Steinforth am 8. Dezember 2009 in der Rubrik Kompetenzen

- 0221 - 569 576-202

- E-Mail

- XING
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.
Die Gestaltung und Optimierung von URLs ist ein immer wiederkehrendes Thema in der Suchmaschinenoptimierung. Wie sieht die richtige Zusammensetzung aus, wie können bestehende Links optimiert werden und welche Schlüsselwörter sollten auf jeden Fall vorkommen? Auf SEOmoz finden Sie hierzu eine anschauliche Grafik. Sie sehen zwei Teile: Zunächst die „SEO-freundliche URL“, die eine moderne URL-Struktur zeigt. Dann finden Sie den Bereich „Alte dynamische URL“, der die klassische URL abbildet. Für beide Fälle stehen Ihnen hilfreiche Tipps zur Verfügung, mit welcher URL-Struktur Sie die besten SEO-Ergebnisse erzielen.

geschrieben von Matthias Steinforth am 13. Oktober 2009 in der Rubrik Kompetenzen

- 0221 - 569 576-202

- E-Mail

- XING
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH und für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Zu meinen Schwerpunkten zählen die Themen Web 2.0, Content-Management und SEO.